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Letzte Änderung: 25.05.2012, 16:56
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Schulministerin Sommer und die Chefin der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Schönefeld verkünden an Düsseldorfer Hauptschule den "Zukunft fördern"-Projektstart

Zehn Bausteine für den erfolgreichen Berufseinstieg / Ab sofort unterstützen die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und die Landesregierung 1.200 NRW-Schulen mit Fördermaßnahmen zur vertieften Berufsorientierung

Mehr zu: Berufsberatung, Berufseinstieg, Berufsorientierung, Förderschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Nordrhein-Westfalen, Prävention, Realschule, Stiftungen, Weiterbildung, Schule
Düsseldorf, 09.04.2008 -

1.200 allgemein bildende weiterführende nordrheinwestfälische Schulen setzen ab sofort zehn neue Förderbausteine – von Berufsorientierungsbüros bis zu Auslandspraktika - zur Steigerung der individuellen Ausbildungsreife ihrer Schülerinnen und Schüler um. Möglich wird dies durch das Innovationsprojekt "Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten" mit dem die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, die nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Generationen, Familie, Frauen und Integration gemeinsam mit der Stiftung Partner für Schule NRW den Schulen ein umfangreiches Programm zur vertieften Berufsorientierung anbieten. Neben 519 Hauptschulen können sich auch 321 Förderschulen, 56 Realschulen, 162 Gesamtschulen sowie 112 Gymnasien über die zukünftige Förderung freuen. Heute verkündeten die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer und Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, den offiziellen Projektstart in der Hauptschule Bernburger Straße in Düsseldorf.

Drei Viertel aller NRW-Hauptschulen nehmen teil Schulministerin Sommer zeigte sich erfreut über den Beginn der Fördermittelvergabe und würdigte insbesondere die hohe Beteiligung der nordrhein-westfälischen Hauptschulen am Projekt: "1200 nordrhein-westfälische Schulen werden ab sofort mit hochwertigen Angeboten zur Berufsorientierung unterstützt. Unter den Teilnehmerschulen sind drei Viertel aller Hauptschulen im Land. Mich freut es sehr, dass gerade die Lehrerinnen und Lehrer dieser Schulform die Möglichkeiten von ´Zukunft fördern´ erkennen und ihre Schülerinnen und Schüler von innovativen Maßnahmen wie Kompetenzchecks und Sprachförderkursen profitieren lassen wollen." Für die Umsetzung der zehn "Zukunft fördern"-Projektmodule stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit allein im Jahr 2008 den Teilnehmerschulen 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Regionaldirektion, erläuterte den Projekthintergrund: "Mit ´Zukunft fördern´ wollen wir die nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler auf dem Weg hin zu einer wohl überlegten Berufswahl qualifizierend begleiten. ´Zukunft fördern´ ist ein wichtiges Instrument zur Prävention, damit unnötige Warteschleifen und Ausbildungsabbrüche von Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen zukünftig vermieden werden können."

1300 Maßnahmen – Von Berufsorientierungsbüros bis zu Schülerfirmen An der Hauptschule Bernburger Straße, einer der rund 1200 Teilnehmerschulen von "Zukunft fördern", präsentierten Schulleiter Klaus-Peter Vogel und seine Schülerinnen und Schüler vor Frau Sommer und Frau Schönefeld u.a. stolz ihr neues Berufsorientierungsbüro sowie ihre Schülerfirma zum Thema "Catering". In den kommenden Tagen werden die Fördermittel für über 1300 dieser Maßnahmen an die nordrhein-westfälischen Schulen überwiesen. Roland Berger, Vorstand der Stiftung Partner für Schule NRW, die mit der operativen Umsetzung von "Zukunft fördern" betraut ist, betonte den Umfang des Innovationsprojekts: "Im Rahmen von "Zukunft fördern" setzen wir mit unseren Projektpartner über 1300 Maßnahmen zur Berufsorientierung an ca. 1200 allgemein bildenden weiterführenden in Nordrhein-Westfalen um. Durch die schulformspezifische und problemorientierte Gestaltung der zehn Projektmodule hoffen wir, den Teilnehmerschulen wirklich individuelle Problemlösungen anbieten zu können. Die vielen positiven Rückmeldungen aus den Schulen deuten bereits in diese Richtung."

Die zehn Förderbausteine zur Berufsorientierung sind im Einzelnen:

  1. Berufsorientierungsbüros (BOB): "Berufsorientierung einen Raum geben"
  2. Berufsorientierungscamps: "Orientierung schaffen"
  3. Kompetenzfeststellungsverfahren in der Jahrgangsstufe 8: "Kompetenzen individuell fördern"
  4. Vertiefte Berufsorientierung an Förderschulen: "Mit Handicaps einen Weg in den Beruf finden"
  5. Förderkurse für Migrantinnen und Migranten: "Berufsorientierung über Sprache fördern"
  6. Schülerfirmen: "Selbstständigkeit erproben"
  7. Schülerbetriebspraktika im Ausland: "Horizonte erweitern"
  8. Duales Orientierungspraktikum in der Sekundarstufe II: "Studienorientierung schaffen"
  9. Theaterpädagogisches Berufswahltraining für Migrantinnen und Migranten: "Auftritt Beruf"" 10.Quali-Spiel: "Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund"

Vertiefende Informationen zu den zehn Projektmodulen sind unter www.zukunftfördern.nrw.de, printfähige Fotos von der Düsseldorfer Auftaktveranstaltung ab dem 09. April gegen 15:00 Uhr unter www.partner-fuer-schule.nrw.de/zukunft-foerderngalerie.php zu finden. Eine Liste über die regionale Verteilung der "Zukunft fördern"-Maßnahmen liegt unter www.partner-fuer-schule.nrw.de/zukunft/teilnehmerregionen.php zum Download bereit.

Pressekontakt:
Adrian Pickshaus
Stiftung Partner für Schule NRW
Zollhof 2a
40221 Düsseldorf
T 0211 – 9 01 04 19 / F 0211 – 9 01 04 20
E pickshaus@partner-fuer-schule.nrw.de
www.partner-fuer-schule.nrw.de

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