AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Schüler wollen ins Ausland
Mehr zu: Deutschland, Internationaler Austausch, Statistik, Stiftungen, SchuleEine aktuelle forsa-Studie belegt, dass sich die Mehrheit der 15- bis 16-jährigen Schüler in Deutschland vorstellen kann, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen. Die im Auftrag von AFS durchgeführte bundesweite Befragung erbrachte außerdem eine Fülle weiterer interessanter Erkenntnisse zum Thema "Schüleraustausch".
Seit mittlerweile 60 Jahren bietet AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. deutschen Schülern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Die Organisation nahm jetzt ihr Jubiläum zum Anlass, eine repräsentative und umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Stimmungslage an deutschen Schulen durchzuführen. Die von der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse im März 2008 durchgeführte Studie zeigt, dass sich aktuell 61 Prozent aller Schüler in Deutschland vorstellen können, ein Jahr ins Ausland zu gehen, um dort die Schule zu besuchen und bei einer Gastfamilie zu leben. Insbesondere Mädchen (70 Prozent) und Gymnasiasten (68 Prozent) sind hierzu überdurchschnittlich bereit.
Besonders großen Wert legen die interessierten Schüler bei der Wahl einer möglichen Austauschorganisation auf konkrete Hilfe bei der Organisation des Austauschjahres (96 Prozent), Vorbereitungstreffen und Einführungsseminare (86 Prozent), einen Abholdienst vom Zielflughafen (83 Prozent) sowie einen persönlichen Ansprechpartner für den gesamten Zeitraum des Auslandsaufenthalts (76 Prozent).
Gerade die Qualität des Austauschangebots ist auch ein Kernanliegen von AFS. "Für uns sind die Vor- und Nachbereitung von Austauschschülern und Gastfamilien sowie die Orientierung im Gastland von höchster Wichtigkeit", sagt AFS-Geschäftsführer Mick Petersmann. "Dieser Fokus wird auch durch unseren aktuellen Qualitätsbericht dokumentiert. Er belegt, dass 87 Prozent der deutschen Austauschschüler mit ihrer AFS-Auslandserfahrung im Allgemeinen und 92 Prozent mit der Vorbereitung auf das Austauschjahr durch AFS im Besonderen zufrieden gewesen sind."
Wer sich für einen Auslandsaufenthalt im kommenden Schuljahr 2009/2010 interessiert, muss sich allerdings bald entscheiden, da die Anmeldefrist bereits am 15. Mai diesen Jahres endet.
Über AFS Deutschland
Die deutsche Organisation "AFS Interkulturelle Begegnungen e.V." arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg. In Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch ermöglicht AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich. AFS Deutschland kooperiert mit Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsgelder und öffentliche Mittel.
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