GEW Nordrhein-Westfalen
Bewertungsschema für Matheklausuren nachbessern!
GEW: Zentrale Prüfungen müssen für alle gleich gut lösbar sein
Mehr zu: Abschlussprüfungen, Gymnasium, Nordrhein-Westfalen, Zentralabitur, SchuleDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Schulministerin Sommer aufgefordert, im diesjährigen Zentralabitur das vorgegebene Bewertungsschema der Mathematikklausuren durch eine Vorgabe des Ministeriums für alle Schulen, die an der Erst- oder Zweitkorrektur beteiligt sind, im Sinne der Schüler zu ändern.
In einem Schreiben an Schulministerin Sommer hat GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber angemahnt: "Bei einer zentralen Prüfung müssen alle gestellten Aufgaben für Schülerinnen und Schüler gleich gut lösbar sein." Der GEW-Vorsitzende kritisierte überdies die Ministerin, sie habe Lehrkräften vorgeworfen, eine falsche Entscheidung bei der Auswahl der Aufgaben getroffen zu haben, und den Eltern empfohlen, in begründeten Fällen einen Noteneinspruch zu machen. Dies sei nicht nachvollziehbar.
Der GEW-Vorsitzende will auf jeden Fall, dass für alle Schulen eine Nachjustierung der Bewertungsgrundsätze erfolgt. Meyer-Lauber wörtlich: "Es kann nicht sein, dass nur diejenigen Schulen, die erkannte Probleme telefonisch melden, Hinweise für eine Veränderung in der Bewertung bekommen." Bei zentralen Prüfungen müsse eine Anpassung der Bewertungsvorgaben insgesamt erfolgen.
Beim diesjährigen Zentralabitur an den Gymnasien und Gesamtschulen hat es vor allem im Fach Mathematik Probleme gegeben. Nach übereinstimmender Auffassung von Lehrerinnen und Lehrern unterschiedlicher Schulen war die Aufgabe aus dem Aufgabenfeld "Analytische Geometrie und Lineare Algebra" (Oktaeder-Aufgabe) in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht lösbar und für die Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
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