Realschullehrerverband NRW
Schulstrukturdebatte in die Mottenkiste
"Politik-Check Schule": Erfolg ist keine Frage der Schulstruktur
Mehr zu: Nordrhein-Westfalen, Schulstruktur, SchuleDie Schulpolitik der NRW-Landesregierung hat in der bundesweiten Studie "Politik-Check Schule" gute Noten erhalten. "Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, die unsinnige Schulstrukturdebatte zurück in die Mottenkiste zu verbannen", erklärt Ulrich Brambach, Vorsitzender des Realschullehrerverbandes NRW.
Wie der "Politik-Check Schule" zeigt, teilt sich Nordrhein-Westfalen in der Gesamtwertung den ersten Rang im Ländervergleich mit Berlin, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern. Dies sind Länder, die auf unterschiedliche Schulsysteme setzen und damit auf ihre Weise offensichtlich Erfolg haben. "Das beweist, dass es nicht auf die Schulstruktur ankommt, sondern auf guten Unterricht sowie engagierte Lehrerinnen und Lehrer", betont Brambach. "Es ist erfreulich, dass Schulministerin Barbara Sommer auf der heutigen Pressekonferenz im Landtag die gleichen Schlüsse gezogen hat."
Die vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft durchgeführte Studie zeigt, dass die Landesregierung mit ihrer Schulpolitik den richtigen Weg eingeschlagen hat. Es gilt aber, diesen Weg entschlossen weiterzugehen. Denn gerade an den Realschulen besteht noch Handlungsbedarf, so Brambach. Zu nennen sei zum Beispiel die im Vergleich aller SI-Schulformen nach wie vor schlechteste Schüler-Lehrer-Relation.
Über den Realschullehrerverband NRW:
Der RLV NRW vertritt als landesweit einziger Lehrerverband dezidiert die Interessen der Lehrkräfte an den über 550 Realschulen in NRW, die mit rund 350.000 Schülerinnen und Schülern eine starke, intakte Schulform und eine Säule des Schulsystems bilden. Unter dem Dach des Deutschen Beamtenbundes (dbb) tritt der RLV NRW für ein vielgliedriges Schulsystem in öffentlicher und privater
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