Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 09.02.2012, 18:25
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau
Pressemeldung
GEW Nordrhein-Westfalen

GEW kritisiert Hochschulräte - Landtag soll sich um Hochschulen kümmern

"Landeshochschulrat" schafft mehr Transparenz

Mehr zu: Hochschulrat, Nordrhein-Westfalen, Hochschule
Essen, 11.06.2008 -

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert die Einsetzung eines "Landeshochschulrates" für mehr Transparenz in der Hochschulentwicklung in NRW. Er soll dem Landtag regelmäßig über die Lage der Hochschulen in NRW Bericht erstatten und die Entwicklung des Hochschulsystems begutachten.

"Wir würden es sehr begrüßen, wenn der Landtag sich verstärkt und systematisch um die Hochschulen des Landes kümmert und auf Fehlentwicklungen in der Hochschullandschaft reagiert", erklärte heute GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber anlässlich der Anhörung im Wissenschaftsausschuss über den Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für ein "Hochschulratskorrekturgesetz" (HRKG). Nachdem sich das Ministerium mit dem sog. Hochschulfreiheitsgesetz der Verantwortung über die Hochschulen des Landes weitgehend entzogen habe, müsse sich der Landtag verstärkt um diese Landesaufgabe kümmern. GEW-Chef Meyer-Lauber: "Ein Landeshochschulrat ist das geeignete Instrument zur Beratung des Parlaments sowie zur Herstellung von Transparenz auch für die Öffentlichkeit."

Für die an jeder Hochschule inzwischen gebildeten Hochschulräte schlägt die GEW eine Entlastung von der Personalaufsicht vor. Diese solle wieder vom Innovationsministerium wahrgenommen werden. Der so entlastete Hochschulrat - seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich - könne "stärker seine Funktionen in der Beratung zur strategischen Ausrichtung der Hochschule sowie in der Aufsicht über die Qualitätsentwicklung in Lehre und Forschung wahrnehmen", heißt es in der von der GEW verfassten Stellungnahme.

Im übrigen sieht die GEW eine angemessene Repräsentanz aller gesellschaftlichen Gruppen in den neu konstituierten Hochschulräten nicht gewährleistet. Insbesondere seien die Gewerkschaften ungenügend vertreten, aber auch der Kulturbereich sowie Personen mit Migrationshintergrund. Und die geringe Anzahl von Frauen in fast allen Hochschulräten ist für die GEW ein weiterer Kritikpunkt. Nach ersten Beobachtungen bewertet die GEW den Beitrag der neu konstituierten Hochschulräte zur Drittmitteleinwerbung und zum Fundraising zu Gunsten der einzelnen Hochschulen skeptisch.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

6ed170ad5866d56e3d29c5e719978c3072dbed0a
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"

09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...

Schule

Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung

Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...

Kindergarten / Vorschule

EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld

03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...
in

Elementarbereich NRW | Medienschau Bildung

NEU bei didacta-bildungsklick.tv: CookUOS 2011/12

ANZEIGEN

Society in Science unterstützt postdoc Studenten überall auf der Welt. Unser Ziel ist Förderung der Forscher/innen.
ANZEIGE
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung