Mediadaten | Impressum | Feedback | RSS | Mobil | Newsletter
Letzte Änderung: 02.09.2010, 19:57
  • Delicious_bw
  • Studivz_bw
  • Facebook_bw
  • Twitter_bw
  • Drucken-grau
  • Versenden-grau

Kulturstaatsminister Bernd Neumann beim Allianz Stiftungsforum: Gemeinsame öffentliche und private Kulturförderung ist wegweisend

Mehr zu: Außerschulische Lernorte, Geisteswissenschaften, Kulturelle Bildung, Künstlerische Fächer, Politische Bildung, Public Private Partnership, Stiftungen, Sonderthemen
Berlin, 24.06.2008 -

Anlässlich der Eröffnung des "Allianz Stiftungsforums Pariser Platz" am (heutigen) Dienstag in Berlin unter dem Motto "Kultur der Nachhaltigkeit" hat sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann für eine noch stärkere Kooperation von staatlicher und privater Kulturförderung ausgesprochen.

In seiner Rede betonte der Staatsminister: "Ein wichtiger Aspekt einer nachhaltigen Kulturpolitik ist es, das effektive Miteinander von öffentlicher und privater Kulturförderung zu ermöglichen. Der Bund hat die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür erst kürzlich entscheidend verbessert. Rückwirkend zum Jahresbeginn 2007 ist das 'Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements` in Kraft getreten. Es erweitert die bereits im Jahr 2000 geschaffenen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten von Zuwendungen an Stiftungen erheblich."

Bernd Neumann würdigte in diesem Zusammenhang das beispielhafte Engagement der Allianz-Kulturstiftung: "Die Allianz engagiert sich mit ihren Stiftungen für den Erhalt von Kulturgütern, für eine nachhaltige kulturelle Bildung und den kulturellen Dialog in Europa. Hier verfolgen wir gemeinsame Interessen. So ist die Allianz eines der Mitglieder des Kuratoriums Museumsinsel, das sich vielfältig für unser wunderbares Unesco-Weltkulturerbe in Berlin einsetzt. Ein Idealfall für das Potenzial, das in der Zusammenarbeit der großen Förderstiftungen und der öffentlichen Hand liegt, war der wunderbar gelungene Wiederaufbau der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, bei dem die Kulturstiftung der Allianz 1,4 Mio. Euro und der Bund 8,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt haben. Ich begrüße es deshalb sehr, dass das Allianz Stiftungsforum Pariser Platz nicht nur den vier Stiftungen der Allianz und Dresdner Bank als Repräsentanz dienen wird, sondern auch für andere Stiftungen offen sein soll."

Zudem bekräftigte Bernd Neumann, dass Kulturförderung sich verstärkt für eine nachhaltige Entwicklung der kulturellen Bildung einsetzen müsse. Sein Haus widme darum seine besondere Aufmerksamkeit der professionellen und zielgruppenorientierten Vermittlung kultureller Inhalte. Dies realisiere sich beispielsweise durch das Modellprojekt "Jedem Kind ein Instrument", das mittlerweile in ganz Deutschland große Aufmerksamkeit findet. Auch im Bereich der Medienerziehung wurden mehrere innovative und nachhaltige Projekte angestoßen. Dazu gehöre auch die "Nationale Initiative Printmedien - Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie", die Kindern und Jugendlichen den Wert von Zeitungen und Zeitschriften als politischem Leitmedium vermitteln soll.

Ansprechpartner

0 Kommentare (es gelten unsere Kommentarregeln)

Hinweis
  • Ein Enter führt zu Zeilenumbruch.
  • Hyperlinks bitte grundsätzlich mit "http://" beginnen (also z.B. http://bildungsklick.de/).
  • Kein HTML unterstützt.

Ihr Kommentar:

Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht):
Durch die Eintragung Ihrer E-Mail erkennen Sie die Kommentarregeln an.

Afdcb18a948b7fa379f5b92af3c7d903f893d1c7
Bitte den Text aus dem Bild eingeben:


MELDUNGEN AUS DEN RESSORTS

Sonderthemen

Jugendsexualität heute: später, seltener und verhütet

02.09.2010. (red/idw) Mädchen und Jungen sind heute seltener früh sexuell aktiv und verhüten bereits beim "ersten Mal" besser als je zuvor, so die aktuelle Studie "Jugendsexualität 2010" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Seit 1980 untersucht die BZgA regelmäßig Einstellungen und ...

Hochschule

Bundesweite Studienplatzbörse gestartet

Bonn / Berlin, 01.09.2010. Seit heute ist die bundesweite Studienplatzbörse wieder online. Sie soll helfen, auch zum Wintersemester 2010/11 die Zulassungskapazitäten an deutschen Hochschulen möglichst in vollem Umfang auszuschöpfen. Tagesaktuell können sich Studieninteressierte über noch verfügbare ...

Schule

Mädchen misstrauen guten Mathe-Noten

01.09.2010. (red/idw) Mädchen werden im Mathematik-Unterricht besser benotet als Jungen, die gleich leistungsstark sind. Dieser scheinbare Vorteil ist für die Mädchen aber in Wahrheit ein Nachteil. Mädchen können nämlich ein Gespür dafür entwickeln, dass gute Mathe-Noten bei ihnen weniger Aussagekraft ...
in
Aktuelle Kommentare
Unser Partner in Österreich
Bildungaktuell
Das eMagazin für Management, Personalwesen und Weiterbildung