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Digitale Spaltung: Nur die Hälfte der Europäer online

Experten aus ganz Europa diskutieren in Stuttgart über Wege in die europäische Wissensgesellschaft

Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungschancen, Deutschland, E-Learning, Europa, Statistik, Stiftungen, Sonderthemen
Stuttgart, 09.07.2008 -

Mit den Herausforderungen der digitalen Medien für die europäische Wissensgesellschaft beschäftigt sich die SPreaD-Abschlusskonferenz, die am 10. Juli 2008 in Stuttgart stattfindet. Im Rahmen der von der MFG Baden-Württemberg organisierten Veranstaltung sprechen Experten aus Belgien, Irland, Spanien, Deutschland und den Niederlanden über die neuesten Entwicklungen sowie über vorbildliche Medienkompetenz-Initiativen aus ganz Europa, mit deren Hilfe noch mehr Menschen der Zugang zur digitalen Welt ermöglicht werden soll.

Laut dem aktuellen i2010-Bericht der Europäischen Kommission ist nur die Hälfte der Menschen in Europa online. Dabei gilt die flächendeckende Nutzung der digitalen Medien zunehmend als Wettbewerbsfaktor. Über die Bedeutung der Medienkompetenz für die künftige europäische Wissensgesellschaft diskutieren Experten aus Spanien, Irland, Belgien, den Niederlanden und Deutschland auf der SPreaD-Konferenz, die am 10. Juli 2008 in Stuttgart stattfindet. "Baden-Württemberg hat mit seinen zahlreichen Projekten zur Förderung der Medienkompetenz bereits viel erreicht. Entsprechend des aktuellen (N)Onliner-Atlas der Initiative D21 nutzen heute mehr als zwei Drittel aller Baden-Württemberger regelmäßig das Internet", betont Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, der die Konferenz in Vertretung von Minister Prof. Dr. Reinhart eröffnen wird. "Ich freue mich, dass die MFG Baden-Württemberg diese Initiativen nun als erfolgreiche Best-Practice-Beispiele des Landes in das EU-Projekt SPreaD einbringt", so der Abteilungsleiter für Innovation und Technologietransfer im Wirtschaftsministerium weiter. Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel ´Die neue Medienkompetenz – Wie IKT die europäische Wissensgesellschaft verändert´ werden beispielhafte Medienkompetenz-Initiativen vorgestellt. Diese Best-Practice-Beispiele zeigen Wege auf, wie die Medienkompetenz in Europa gestärkt und damit die Wissensgesellschaft nachhaltig gefördert wird.

SPreaD zeigt Wege in die digitale Wissensgesellschaft

Die Konferenz bildet den Abschluss des EU-Projekts SPreaD (Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Literacy). Dabei entwickelte die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, gemeinsam mit der Generalitat de la Communitat Valencia (ES) und CINOP (NL) einen praxisnahen Leitfaden, der Institutionen dabei unterstützen soll, Medienkompetenz-Projekte zu planen, zu finanzieren und durchzuführen. Ziel ist es, möglichst allen Europäern die Nutzung der neuen Medien zu ermöglichen und so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen zu stärken. Die Basis für den Leitfaden, der auf der Abschlusskonferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, bilden in den Partnerregionen erfolgreich durchgeführte Best-Practice-Projekte wie zum Beispiel ´klick – mach mit!´ und ´do-it.regional´ aus Baden-Württemberg. Mit diesen und ähnlichen Projekten stärkt die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit ihren Partnern seit Jahren die Medienkompetenz unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen.

Die Veranstaltung auf einen Blick:

Titel: Die neue Medienkompetenz – Wie IKT die europäische Wissensgesellschaft verändert

Veranstalter: MFG Baden-Württemberg

Veranstaltungsort:
MFG Baden-Württemberg
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr

Zielgruppen:

  • Vertreter aus europäischen Bildungsinstitutionen,
  • Vertreter aus regionalen, nationalen und europäischen öffentlichen Einrichtungen, die Medienkompetenzprogramme finanzieren oder durchführen,
  • Vertreter aus Ministerien, Industrieverbänden und Stiftungen, die in Medienkompetenzprogramme involviert sind,
  • Vertreter aus den Bereichen IT-Unternehmen, Medienunternehmen.

Konferenzsprachen: Deutsch/Englisch

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter www.spread-digital-literacy.eu/_events.html

Weiterführende Links:
www.spread-digital-literacy.eu
www.wiki.spread-digital-literacy.eu
www.mfg-innovation.de

Ansprechpartnerin für die Anmeldung

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Petra Newrly
Projektleiterin SPreaD
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-357
Fax: 0711-90715-350
E-Mail:
www.mfg-innovation.de

Über SPreaD

Das EU-Projekt SPreaD (Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Literacy/Strategischer Leitfaden für Medienkompetenzprojekte in Europa) hat das Ziel, Erfahrungen zum Management groß angelegter Bildungsprogramme im Bereich digitaler Medienkompetenz in Wirtschaft und Gesellschaft zu strukturieren und verfügbar zu machen. Dafür entwickelt die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, gemeinsam mit Experten aus der Generaldirektion für Modernisierung der Region Valencia (DGM), Spanien, und dem Zentrum für innovative Berufsbildung (CINOP) in den Niederlanden einen praxisorientierten Leitfaden. Dieser soll regionale und nationale Institutionen bei der Konzeption und Umsetzung von breit angelegten Medienkompetenzprogrammen unterstützen.
SPreaD ist eines von neun Projekten, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des eLearning Programms im Bereich Medienkompetenz von März 2007 bis Oktober 2008 gefördert wird.

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen für die MFG als Experte für wissensbasierte Dienstleistungen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

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