"Chinesisch an Schulen in Deutschland"
Veröffentlichung der Kultusministerkonferenz informiert über die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Schulbereich
Mehr zu: Auslandsschulen, Fremdsprachen, Internationaler Austausch, Politische Bildung, Schulfächer, SchuleChinesisch an Schulen und im Unterricht erweist sich als zunehmend attraktiv: An mehr als 160 Schulen in Deutschland wird die Sprache inzwischen unterrichtet - in Form von Arbeitsgemeinschaften genauso wie als Pflichtfach, das bis zur Abiturprüfung führt. Die Zahl der deutsch-chinesischen Schulpartnerschaften ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Einen umfassenden Überblick über die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Schulbereich gibt die Veröffentlichung "Chinesisch an Schulen in Deutschland" der Kultusministerkonferenz, die heute in Bonn vorgestellt wurde.
Die Veröffentlichung enthält Fachbeiträge unter anderem über die Etablierung der Fremdsprache Chinesisch als Schulfach, die Anforderungen an die Ausbildung von Chinesischlehrkräften, die derzeitigen Rahmenbedingungen für Chinesischunterricht in den Ländern und über das Fremdsprachenassistentenprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz. Außerdem werden Beispiele guter Praxis für deutsch-chinesische Schulpartnerschaften aus dem Primar- und Sekundarbereich vorgestellt. Eine ergänzende Übersicht enthält ausführliche Angaben zu Partnerschaften mit China im Schulbereich.
"Die Kultusministerkonferenz hat mit den Einheitlichen Prüfungsanforderungen für Chinesisch als moderne Fremdsprache bereits eine wichtige Grundlage vorgelegt. Eine Reihe von Ländern hat inzwischen Rahmenlehrpläne für den Unterricht entwickelt. Damit einhergehen muss jetzt die Ausbildung qualifizierter Lehrkräfte, die über die erforderlichen fachdidaktischen Kenntnisse verfügen. Dies stellt zweifelsohne eine besondere Herausforderung dar", erklärt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer, aus Anlass der Veröffentlichung.
Die Veröffentlichung ist kostenfrei erhältlich. Bezug: Pädagogischer Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, Fax: 0228 / 501-259, E-Mail: .
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