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Schavan: "Ein Technikstudium lohnt sich"

Studie zeigt: Hochschulabsolventen der MINT-Fächer besonders erfolgreich

Mehr zu: Forschung, MINT-Fächer, Schavan, Studienwahl, Vergütung, Hochschule
Berlin, 15.07.2008 -

Absolventen der Studiengänge der Mathematik, Ingenieur- Natur- und Technikwissenschaften (MINT-Fächer) sind beruflich besonders erfolgreich. Im Vergleich zu anderen Fächern sind fünf Jahre nach Studienabschluss 97 Prozent von ihnen erwerbstätig und beziehen attraktive Gehälter. Dies geht aus einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt wurde.

"Die Studie zeigt, welche Vorteile für die weitere Berufsperspektive ein Studium gerade in den MINT-Fächern mit sich bringt", sagte Bundesbildungsministerin Schavan am Dienstag in Berlin. "Die Absolventen der MINT-Studiengänge weisen nicht nur die höchste Erwerbstätigenquote auf, sie beziehen auch Spitzeneinkommen und bewerten ihre Studienentscheidung im Rückblick als richtig. Die Arbeitslosenquote ist äußerst gering. Damit gibt die Studie ein wichtiges Signal an die jungen Menschen, denn sie zeigt: Ein Technikstudium lohnt sich."

Die Studie der HIS untersucht den Berufsverlauf und die aktuelle Situation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 fünf Jahre nach dem Abschluss. Sie zeigt im Vergleich zu früheren Jahrgängen, dass viele Fachrichtungen aktuell eine bessere Chance auf eine Erwerbstätigkeit bieten. So liegt die Quote der regulär Erwerbstätigen derzeit bei 86 Prozent (85 Prozent bei Universitäts- und 90 Prozent bei Fachhochschulabsolventen. Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolventen ausgesprochen niedrig. Dabei sind die Absolventen der MINT-Studiengänge beruflich besonders erfolgreich: Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen regulär erwerbstätig. Erwerbstätigenquoten von über 90 Prozent gibt es bei den Fächern Bauingenieurwesen (FH), Informatik (Uni und FH) und Maschinenbau (Uni) auf. Auch die Einkommenssituation ist hier besonders gut. Im Vergleich zu anderen Fächern beziehen Wirtschaftsingenieure und Informatiker aus beiden Hochschularten sowie Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Mathematiker, die ein Universitätsstudium abgeschlossen haben, sehr viel höhere Gehälter.

Schavan betonte, dass gerade junge Frauen diese Berufschancen nutzen sollen: "Mit dem im Juni gestarteten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen wollen wir mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe gewinnen. Sie haben in diesen Berufen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und sehr gute Karrierechancen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung.

Die gesamte Studie finden Sie im Internet unter www.his.de.

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