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Pressemeldung von: Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE-Chef begrüßt Bildungsoffensive - 3 200 zusätz­liche Lehrer sind ein Kraftakt, so sie denn auch alle kommen

Karlsruhe / Stuttgart, 16.07.2008

Rudolf, Karg, der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg zeigte sich angenehm überrascht, ob der Bildungsof­fensive der Lan­desregierung. Karg wörtlich: "Ich wagte nicht zu hoffen, dass das Land jetzt so viel Geld in die Hand nehmen wird." 3 200 neue Lehrer­stellen seien ein finanzieller Kraftakt, der aber den Schulen gut tue.

Wenn alle anderen Ressorts sparen müssen, hat es der Kultusminister nicht leicht, wenn er zusätzliches Geld für die Schulen locker machen will. Mit den jetzt veröffentlichten Schwerpunktbereichen der Bildungsoffensive hat Kultus­minis­ter Rau Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen innerhalb der Regie­rungskoalition bewiesen. Der VBE begrüßt die angekündigte Senkung des Klas­senteilers auf 28 als einen Schritt in die richtige Richtung, bedauert jedoch, dass die Grundschulen die Reduzierung um einen Schüler erst ab dem Schuljahr 2011/12 erfahren dürfen. Mit 1 750 neuen Lehrern kommt der Groß­teil der ins­ge­samt 3 200 Stellen den Gymnasien und beruflichen Schulen zugute, 860 neue Stellen sollen in die Realschule, 320 an die Haupt­schule, und lediglich 270 kom­men an der Grundschule an.

Der VBE hofft, dass, nachdem diesmal die führenden Köpfe der Landes­regie­rung die Zusage für die nächsten Jahre gemacht haben, die Ankündigungen auch sukzessive um­gesetzt werden können. Erst letztes Jahr ging Rau mit dem Klas­senteiler 28 für Haupt­schulen an die Öffentlichkeit und wurde von der CDU an der Umsetzung gehin­dert (dafür kamen dann die Pädagogischen Assistenten).

Dass endlich die Anrechnungszeit für Schulleitungen erhöht werden soll, nimmt der VBE mit Erleichterung zu Kenntnis. Wird doch eine langjährige Forderung des VBE zur Entlastung der Rektoren aufgegriffen. Ob mit der angekündigten "qualitativen Stärkung der Hauptschule" durch Zweizügigkeit die Übergangs­zahlen auf die von vielen geschmähte Schulart verbessert werden kann, scheint fragwürdig. Der VBE betont ausdrücklich, dass an den Hauptschulen gute Ar­beit geleistet wird. Dass für Hauptschullehrer nun ein Beförderungsamt geschaf­fen wird, ist konsequent und zu begrüßen, stand es doch bereits so in der Koali­tionsvereinbarung.


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