Bildungsminister Holger Rupprecht gratuliert anlässlich der 39. Internationalen Physik-Olympiade im vietnamesischen Hanoi dem brandenburgischen Schüler Martin Lüders zu seinem herausragenden Erfolg. "Martin Lüders ist der beste Beweis dafür, dass Jugendliche nicht - wie immer behauptet wird - an Mathematik und Physik kein Interesse haben", so Rupprecht. "Von den Teilnehmern der Wettbewerbe werden theoretische und experimentelle physikalische Aufgaben gelöst, die im Umfang und im Schwierigkeitsgrad weit über dem Schulniveau liegen - wer dort erfolgreich ist, verfügt nicht nur über exzellentes Fachwissen sondern bringt auch eine gehörige Portion Leidenschaft für die Physik mit."
Martin Lüders vom Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasium knobelte und experimentierte gemeinsam mit 370 Teilnehmern aus 82 Ländern vom 20. bis zum 28. Juli 2008 in Hanoi an physikalischen Problemen. Er belegte nach Pavel Zorin (Gold, Baden Württemberg) und Georg Schröter (Silber, Sachsen) einen dritten Platz.
Die Internationale Physik-Olympiade ist ein Wettbewerb für Schüler allgemeinbildender und beruflicher Schulen, die das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In der der ersten und zweiten Runde der Physik-Olympiade werden die Aufgaben über die Schulen verteilt und müssen zu Hause selbstständig bearbeitet werden. In der dritten Runde werden bundesweit die 50 erfolgreichsten Teilnehmer zu einwöchigen Auswahlseminaren in Forschungsinstitute eingeladen. Dort stehen neben theoretischen und praktischen Klausuren auch Seminare zur Vertiefung der physikalischen Kenntnisse auf dem Programm. In der vierten und letzten Runde werden schließlich aus etwa 15 Olympioniken die fünf Mannschaftsmitglieder ausgewählt, die Deutschland auf dem internationalen Wettbewerb vertreten.