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Die Initiative "Komm Mit! - Fördern statt Sitzenbleiben" startet mit 385 Schulen

Mehr zu: Förderunterricht, Nordrhein-Westfalen, Sitzenbleiben, Zensuren, Schule
Düsseldorf, 14.08.2008 -

Mit 85 Schulen mehr als ursprünglich vorgesehen startet die gemeinsame Initiative des Schulministeriums und der nordrhein-westfälischen Lehrerverbände "Komm Mit! – Fördern statt Sitzenbleiben". Auf Anhieb hatten sich 385 Schulen (141 Gymnasium, 120 Realschulen, 78 Hauptschulen und 46 Gesamtschulen) um die Teilnahme an der Initiative beworben. Geplant war ursprünglich, mit 300 Schulen zu starten.

Ministerin Barbara Sommer: "Die erfreulich hohe Zahl an Rückmeldungen der Schulen unterstreicht, dass wir mit unserer gemeinsamen Initiative zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote ein Anliegen unserer Schulen aufgenommen haben. Wir haben uns entschieden alle Schulen mitzunehmen, die sich beworben haben."

Alle Schulen, die sich zur Teilnahme an der Initiative mit tragfähigen Förderkonzepten beworben haben, sind auch vom Start an dabei. Im Rahmen der Initiative werden sie versuchen, die Zahl der Sitzenbleiber, insbesondere in den Klassen 7, 8 und 9, schrittweise zu reduzieren, ohne die Leistungsanforderungen zu mindern. Das Land stellt hierfür über 100 Stellen zur Verfügung. Die Initiative ist auf drei Jahre angelegt, sie wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Seit dem Schuljahr 2001/2002 ist die Wiederholerquote in der Sekundarstufe I kontinuierlich von 4,5% auf 3,1% im zurückliegenden Schuljahr 2007/2008 zurückgegangen.

Schulministerin Barbara Sommer hatte im April mit den Verbandsvorsitzenden Udo Beckmann (VBE NRW), Andreas Meyer-Lauber (GEW NRW), Peter Silbernagel (Philologen-Verband NRW) und Monika Straub (Verein katholischer deutscher Lehrerinnen NRW) die Initiative auf den Weg gebracht. Die Vertreter der Lehrerorganisationen begrüßten jetzt die Entscheidung der Schulministerin, alle Schulen, die sich begründet beworben haben, mitzunehmen.

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