Philologen-Verband NRW
Erfreulicher Zuspruch der Gymnasien bei der Initiative zur Absenkung der Sitzenbleiberquote
Mehr zu: Förderunterricht, Gymnasium, Nordrhein-Westfalen, Sitzenbleiben, Statistik, Zensuren, SchuleDie Resonanz auf die vom Philologen-Verband mitgetragene "Komm-Mit!"-Förderinitiative zur Reduzierung der Wiederholerquote ist ausgesprochen gut.
Obgleich die Gymnasien im Schuljahr 2007/08 im Vergleich aller Schulformen in der Sekundarstufe I mit 1,9 % der Schülerinnen und Schüler (Landesdurchschnitt: 3,1 %) bereits die niedrigste Wiederholerquote verzeichnen, werden sich dennoch 141 Gymnasien an der Initiative des Schulministeriums beteiligen. Damit sind die Gymnasien die am stärksten vertretene Schulform.
"Das Gesamtbild unterstreicht das hohe pädagogische Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien, alles zu unternehmen, damit Schülerinnen und Schüler optimal unterstützt und gefördert werden", lobt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes, den bemerkenswerten Einsatz der Lehrkräfte an dieser Schulform.
Positiv wertet der Philologen-Verband aber auch, dass allein 46 Gesamtschulen bei der Initiative mitmachen, obgleich an dieser Schulform die Klassenwiederholung eine freiwillige ist. Immerhin haben mehr als 3.000 Gesamtschülerinnen und –schüler (1,6 %) im Jahr 2007/08 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Das Schulministerium hatte zum Ende des letzten Schuljahres ursprünglich 300 Schulen die Möglichkeit zu Teilnahme an der Initiative in Aussicht gestellt. 385 Schulen aber stellten einen Antrag auf Teilnahme. Ausdrücklich lobt der Philologen-Verband das Schulministerium dafür, dass letztlich alle Interessenten berücksichtigt wurden und damit gleichermaßen die finanziellen Mittel bzw. Lehrerstellen zur Unterstützung entsprechend aufgestockt werden konnten.
Gemeinsam mit anderen Lehrerverbänden hatte sich der Philologen-Verband in den letzten Wochen hierfür eingesetzt.
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