Land und Bundesagentur für Arbeit fördern vier Projekte im Rahmen des Programms "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik"
Hochschulen in Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz und Schwäbisch Gmünd erhalten rd. 1,4 Mio. Euro - Bewerbungsschluss für zweite Förderrunde am 8. Oktober
Mehr zu: Baden-Württemberg, Berufsberatung, Forschung, Gleichstellung, MINT-Fächer, Nachhaltigkeit, Studienwahl, Schule, HochschuleDie Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe, Heidelberg und Schwäbisch Gmünd, die Hochschule Karlsruhe sowie die Universität Konstanz erhalten in den Jahren 2008 bis 2010 rd. 1,4 Mio. Euro für Lernprojekte, mit denen Schülerinnen für Berufe in den Natur- und Ingenieurwissenschaften begeistert werden sollen. Die Finanzierung erfolgt jeweils zur Hälfte durch das Land und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.
"Die Schülerinnen erhalten in Schülerlaboren und auf Feriencamps spannende Einblicke in naturwissenschaftliche Zusammenhänge und technische Phänomene. Gleichzeitig kommen sie in Kontakt mit weiblichen Vorbildern", sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 14. August in Stuttgart.
Eva Strobel, Leiterin der Regionaldirektion Baden-Württemberg: "Die Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag, heranwachsende Frauen für attraktive Berufschancen zu begeistern und dem Fachkräftemangel zu begegnen." Minister Frankenberg dankte der Regionaldirektion für die finanzielle Unterstützung. "Das Programm "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik" stellt einen weiteren wichtigen Baustein der Zusammenarbeit dar."
Die Projekte der ersten Förderrunde des von der Landesregierung gestarteten Programms beginnen im Schuljahr 2008/09. Sie richten sich an Schülerinnen ab der Klassenstufe sieben an Realschulen und Gymnasien. Anhand spannender Fragestellungen erkunden die Schülerinnen experimentell Themen zu Klima und Energie, physikalische und chemische Phänomene. Während der Schulferien ermöglichen Feriencamps den spielerischen Zugang zu Naturwissenschaften und Technik.
Noch bis 8. Oktober 2008 können sich in einer zweiten Förderrunde weitere Hochschulen mit ihren Projekten bewerben. Die Anträge müssen Schülerlabore, Feriencamps und gendergerechte Orientierungsangebote an den Hochschulen beinhalten.
Die im Schuljahr 2008/09 geförderten Projekte im Überblick:
- "GirlsLab" - Pädagogische Hochschulen Karlsruhe und Hochschule Karlsruhe
- "science-live! Labor" - Pädagogische Hochschule Heidelberg
- "Mut zum Forschen" - Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
- "KonPhys-Lab" - Universität Konstanz
Weitere Informationen unter: mwk.baden-wuerttemberg.de/themen/hochschulen/kinder_und_jugendliche_an_der_hochschule/angebote_fuer_schuelerinnen_und_schueler/fachtagung_schuelerinnen_forschen/ und www.schuelerinnen-forschen.de
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