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VBE: Eltern könnten viel für die Bildung ihrer Kinder tun

Schon vom Tag der Geburt an optimal fördern

Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungschancen, Bildungsmonitor, Bildungswesen, Frühe Förderung, Statistik, Schule
Stuttgart, 26.08.2008 -

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) freut sich über den zweiten Platz für Baden-Württemberg im jetzt vorgestellten Bildungsmonitor 2008. Zeigt das Ergebnis doch, dass sich an den Schulen des Landes in den letzten Jahren einiges zum Positiven verändert hat. Der VBE appelliert an alle El­tern, die ersten drei Lebensjahre eines Kindes intensiv zu nützen und durch emotionale Zuwendung und durch intensive Förderung kognitiver und mo­torischer Fähigkeiten und Fertigkeiten die Bildungschancen der jungen Er­denbürger bereits vor dem Kindergarten und der Schule zu verbessern.

"Alle politisch Verantwortlichen zeigen sich zurzeit zumindest bemüht, Verbes­serungen bei der Bildung junger Menschen zu erreichen", ist sich der VBE-Sprecher sicher. Die Realisierung vieler Absichtserklärungen scheitere jedoch an zu knappen Finanzmitteln. Eltern könnten jedoch völlig kostenneutral durch persönlichen Einsatz viel für ihren Nachwuchs tun.

Die Wissenschaft hat erkannt, wie wichtig die ersten Lebensjahre für die Grund­steinlegung vieler Fähigkeiten und Fertigkeiten sind. Man weiß auch, dass in den Elternhäusern den Kindern immer weniger Zuwendung zuteil wird und dass häufig der Fernsehapparat die Funktion eines Babysitters übernommen hat. Da­durch werden Bewegung und Ausprobieren, freies Spielen, das eigene Tun der Kinder verhindert. Es gibt Untersuchungen, die davon ausgehen, dass nicht ein­mal mehr in jeder zweiten Familie vorgelesen, miteinander gesungen und ge­spielt wird. Trotzdem spart man aus falsch verstandener "politischer Korrekt­heit" immer wieder aus, dass Familien ebenso wie Politiker in die Pflicht ge­nommen gehörten. "Nicht der Staat und seine Institutionen sind zuvörderst ge­fordert, sondern zuerst die Väter und Mütter", unterstreicht der VBE-Sprecher. Dies entbinde das Land jedoch nicht davon, an den Schulen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, dass dort effizient gelehrt und gelernt werden könne. Der Bildungsmonitor 2008 sollte Eltern, Pädagogen und die politisch Verantwortlichen dazu ermuntern, weiterhin alle Anstrengungen zu unterneh­men, dass jungen Menschen optimale Bedingungen für ein wirkungsvolles und nachhaltiges Lernen geboten werden. Dies sei im ureigensten Interesse der gan­zen Gesellschaft, versichert der VBE-Sprecher.

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