Zur Pressemeldung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft "Bayern: Bildung genießt hohe Priorität" vom 26. August 2008 stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel fest: "Bayern setzt auf gezielte Stärkung der Ingenieur- und Naturwissenschaften"
Mehr zu: Bayern, Bildungsmonitor, Fachhochschule, MINT-Fächer, Studierendenzahlen, HochschuleAls "Bestätigung der hochschulpolitischen Schwerpunktsetzungen" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Feststellungen des "Bildungsmonitors 2008" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bezeichnet, die am Dienstag vorgestellt wurden. Die Studie stellt fest, dass das "bayerische Bildungssystem zur deutschen Spitzengruppe zählt" und die "Ausbildungsqualität an bayerischen Universitäten in den technischen Fächern exzellent" ist.
Die Aussagen des Berichts zum Bedarf der bayerischen Wirtschaft nach sog. MINT-Absolventen sind, so Goppel, vor allem auf die starke Wirtschaftskraft und damit auf die starke Nachfrage nach Fachkräften zurückzuführen. Bayern habe gegen den Bundestrend in den vergangenen Jahren die Professuren in den Ingenieurwissenschaften gesteigert. Diesen Weg werde Bayern konsequent fortsetzen und beim Ausbau des Studienangebots für die in den kommenden Jahren steigenden Studierendenzahlen bei den Ingenieur- und Naturwissenschaften einen klaren Schwerpunkt setzen: Bis 2011 schafft Bayern für die steigenden Studierendenzahlen und den doppelten Abiturjahrgang mit einem eigenen Ausbauprogramm 38.000 zusätzliche Studienplätze. Davon entfallen 54 Prozent auf die Ingenieur- und Naturwissenschaften, derzeit sind rund 36 Prozent der bayerischen Studierenden in diesen Studienfeldern eingeschrieben. Goppel: "Bayern setzt mit seinen Schwerpunktsetzungen auf die gezielte Stärkung der Ingenieur- und Naturwissenschaften." Vor allem möchten wir auch junge Frauen dazu ermuntern, sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu entscheiden, ergänzte der Minister. Hierzu sind verschiedene Initiativen gestartet, wie beispielsweise der "Girls Day" oder "Forscherinnen-Camps".
Am morgigen Mittwoch, den 27. August, besucht Wissenschaftsminister Thomas Goppel ein "Forscherinnen-Camp", das vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Zusammenarbeit mit dem Triebwerkshersteller MTU Aero Engines GmbH und der Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule München, veranstaltet wird (Pressetermin und Pressegespräch von 9 bis 11 Uhr, bei der MTU Aero Engines GmbH, Dachauer Straße 665, 80995 München).
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