Bildungs- und Wissenschaftspolitik ist Schwerpunkt der Landesregierung
Mehr zu: Bildungsmonitor, Bildungswesen, Rheinland-Pfalz, Statistik, SchuleDas Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass Rheinland-Pfalz sein Vorjahresergebnis im Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft um 2,6 Punkte verbessert hat.
"Ungeachtet des Umstandes, dass der Bildungsmonitor 2008 eine positive Entwicklung in unserem Land konstatiert, hinterfragen wir die wissenschaftliche Wertigkeit dieser jährlich vorgelegten Studie", sagte Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.
Die Datengrundlage des Bildungsmonitors sei intransparent, viele der bewerteten Indikatoren ohne Wert. Kritisch zu hinterfragen sei insbesondere das Gesamtergebnis in Form eines Rankings. "Die Aussagekraft von schlicht addierten statistischen Daten und Platzziffern als Gradmesser für die Bildungsqualität eines Landes ist mehr als fragwürdig", urteilte Ebling. Erst recht sei die Validität ein solches Ranking zu kritisieren, wenn elf von 16 Ländern so dicht beieinander liegen, sagte er.
Bezüglich der von den Autoren des Monitors kritisierten Schwäche in der Forschungsorientierung der Hochschulen des Landes verwies der Staatssekretär auf die erheblichen finanziellen Anstrengungen des Landes, die hier noch nicht berücksichtigt worden seien – von der Aufstockung des Hochschulprogramms Wissen schafft Zukunft über das Sondervermögen Wissen schafft Zukunft II mit einem Volumen von 200 Millionen Euro bis hin zur neuen Forschungsinitiative.
"Der Haushaltsentwurf für die Jahre 2009 und 2010 zeigt eindrucksvoll, dass Bildungs- und Wissenschaftspolitik politische Schwerpunkte der Landesregierung sind", bilanzierte Ebling.
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