Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Bildungsmonitor 2008: Position im Spitzenquartett Deutschlands ist für Bayern sehr gute Ausgangssituation
Kultusministerium weist Kritik von FDP und SPD zurück
Mehr zu: Bayern, Bildungsmonitor, Bildungswesen, Deutschland, Hauptschule, Statistik, SchuleBayern investiert kräftig in Bildung, baut Ganztagsschulen aus und senkt die Anzahl der Schulabgänger ohne Abschuss spürbar - diese Fakten zum Bildungsland Bayern aus dem Bildungsmonitor 2008 lassen sich auch durch die ungerechtfertigte Kritik der FDP und SPD nicht leugnen. Bayern hat im Bildungsmonitor 2008 gegenüber dem Vorjahr seine Position im Spitzenquartett gehalten.
"Gerade der Ausbau der Ganztagsschulen ist für uns in Bayern von zentraler Bedeutung und wird auch in der Zukunft von uns mit Nachdruck verfolgt", kommentiert Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die haltlosen Vorwürfe der FDP. "Die Unterstellung, Bayerns Ausbau der Ganztagsschulversorgung fände nur auf dem Papier statt, dokumentiert die Unkenntnis der FDP", so Schneider. Bereits in den vergangenen Jahren wurden an 161 Hauptschulstandorten sowie an 40 Grundschulen, 10 Realschulen und 12 Gymnasien gebundene Ganztagszüge eingerichtet. Und zum neuen Schuljahr 2008/2009 werden 175 neue Ganztagszüge an Hauptschulen und 30 an Förderzentren eingerichtet. "In den nächsten Jahre werden wir eine flächendeckende Versorgung mit Ganztagszügen an Hauptschulen verwirklichen, wo Bedarf besteht"; so der Minister. "Ebenso weiten wir die Ganztagsklassen an Grund- und Förderschulen in der nächsten Legislaturperiode deutlich aus und werden auch an zahlreichen Realschulen und Gymnasien in Jahrgangsstufe 5 und 6 Ganztagsklassen einführen." Schneider wies darauf hin, dass der Bildungsmonitor 2008 bei der Datenerhebung auf Zahlenmaterial von 2006 zurückgreift und die positiven Entwicklungen in Bayern seitdem unberücksichtigt lässt. "Wir formulieren klare und realistische Ziele und setzen sie auch um", betont Schneider mit Nachdruck. Die FDP tue sich als Partei, die keine Verantwortung trägt, mit Utopien leicht.
Bayern investiert am meisten in Bildung
Wie der Bildungsmonitor bestätigt, investiert Bayern am meisten Geld pro Schüler in die schulische Bildung. "Die Unkenrufe der Opposition sind hier völlig verfehlt", so der Minister mit Hinweis auf die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. "Es ist für mich als Bildungsminister schon ein mehr als zweifelhaftes Vorgehen des SPD-Politikers Pfaffmann, aus parteitaktischen Gründen die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler schlecht zu reden."
Die positiven Wirkung des Ausbaus der individuellen Förderung der Schüler in Bayern schlägt sich auch im deutlichen Rückgang der Schulabgänger ohne Abschluss nieder. Der vom Bildungsmonitor 2008 ausgewiesene Rückgang auf rund 7 Prozent bestätige hier Bayerns Erfolgskurs. Leider habe Pfaffmann den Bildungsmonitor offensichtlich nicht richtig gelesen.
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