VBE zeigt Sympathie mit der Bildungsoffensive von unten: Schulen, Lehrer und Schüler vor Ort stark machen
Mehr zu: Baden-Württemberg, Bildungschancen, Deutschland, Gemeinschaftsschule, Hauptschule, Schulentwicklung, Schulstruktur, Sekundarschule, SchuleDer Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg zeigt viel Sympathie für die Bildungsoffensive der SPD "von unten" und will Schulen gleichfalls geöffnet sehen für neue Ideen und Organisationsformen.
Schulen, die sich nicht bewegen dürfen, würden verkrusten und irgendwann von der Fakten schaffenden Realität überrollt werden, unterstützt der VBE-Sprecher die Gesetzesinitiative der SPD.
Auch nach einer angeordneten Abschaffung der Hauptschule, werde es zwar den Bildungsgang Hauptschule respektive eine Hauptschulabschlussprüfung nach fünf Jahren Sekundarschule wohl noch geben (müssen), aber alle Schüler sollten die Möglichkeit erhalten, an ihrer Schule die Mittlere Reife ablegen zu dürfen.
"Damit qualitativ höhere und zeitgemäße Schularbeit geleistet werden kann, müssen alle Schulen personell, räumlich und materiell deutlich besser ausgestattet werden", fordert der VBE-Sprecher. Fakt sei, dass Eltern bessere Bildung für ihre Kinder immer mehr privat einkauften. Ausreichende Stützkurse für Schwächere gebe es an den wenigsten Schulen im Land; Teilungsstunden bei übervollen Klassen würden die meisten nur noch vom Hörensagen kennen, beklagt der VBE-Sprecher. "Wir können es uns in Baden-Württemberg nicht leisten, einerseits eine neue Zukunft zu beschwören und andererseits viel zu wenig in das Bildungssystem zu investieren. Beschwörungen haben schon im Mittelalter nicht geholfen, für die Wissensgesellschaft von heute sind sie völlig untauglich", so der VBE-Sprecher, der noch einmal darauf verweist, dass in den vergangenen Jahren die OECD-Länder im Schnitt sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Bildung ausgegeben haben, Deutschland aber mit lediglich 4,5 Prozent deutlich unter diesem Wert liege. Ein neues Bildungszeitalter könne nicht mit vielen schönen Worten herbeigeredet, sondern nur mit Taten geschaffen werden. Das Land dürfe sich neuen Organisationsformen im Schulbereich nicht mehr verschließen, wenn alle Beteiligten vor Ort solche Änderungen wollten und sich einig seien, so der VBE-Sprecher.
Ansprechpartner
Schule
"Ein Kind mit Lernschwierigkeiten gehört auf eine Regelschule"
08.02.2012. (red) Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde in Deutschland ein Rechtsanspruch auf inklusive Bildung geschaffen. Aber der Ausbau inklusiver Bildungsangebote kommt in Deutschland nur schleppend voran. Von den 485.000 Schülern mit sonderpädagogischem ...Sonderthemen
Kritik an mangelnder Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland
Berlin, 08.02.2012. (hib/AW) Das Deutsche Institut für Menschenrechte übt schwere Kritik an der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Der Institutsmitarbeiter Hendrik Cremer begrüßte zwar am Mittwoch Vormittag vor dem Familienausschuss, dass Deutschland die bei der Ratifizierung abgegebene ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback