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Kultusministerium startet Schulwettbewerb "ImPuls" zur ästhetisch-künstlerischen Bildung

Ergebnisse werden am 3. Juli 2009 auf dem Stuttgarter Schlossplatz im Rahmen des Kulturfestivals präsentiert / Kultusminister Rau: Beschäftigung mit Kunst und Kultur fördert die Persönlichkeitsentwicklung

Mehr zu: Baden-Württemberg, Künstlerische Fächer, Wettbewerbe, Schule
Stuttgart, 03.09.2008 -

Als einen Höhepunkt des kommenden Schuljahres hat Kultusminister Helmut Rau MdL den Schulwettbewerb "ImPuls" bezeichnet, der das kreative Engagement zeigen und die künstlerischen Fähigkeiten junger Menschen weiter fördern soll. Im Rahmen des Festivals mit dem Motto "Kreativität der Schule. Schulen der Kreativität" werden die prämierten Projekte am 3. Juli 2009 auf dem Schlossplatz in Stuttgart präsentiert. "Die Öffentlichkeit kann hinhören, hinschauen und miterleben, was Kinder und Jugendliche im Land bewegt und wie sie dies mit künstlerischen Mitteln ausdrücken", erklärte Rau am Mittwoch (3. September) in Stuttgart. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem SWR/DASDING veranstaltet, die Schirmherrschaft für "ImPuls" übernimmt Sir Roger Norrington, Leiter des Radiosinfonieorchesters des Südwestdeutschen Rundfunks.

Kultusministerium startet Schulwettbewerb "ImPuls" zur ästhetisch- "Ich wünsche mir, dass der Wettbewerb die Interessen, Lebensthemen und Gefühlslagen der Kinder und Jugendlichen festhält und anschaulich macht", sagte Rau weiter.

Vor allen Dingen setze die Kooperation der Schulen mit den Kulturschaffenden ein Potenzial frei, das es im Sinne einer umfassenden ästhetisch-kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln gelte. "Schule bedeutet mehr als Zahlen, Daten und Fakten. Ganzheitliche Bildung stellt die umfassende Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt und trägt zur persönlichen Reifung bei", sagte Rau.

Die Themenwahl steht den Schulen frei. Interessant sei es, so der Kultusminister weiter, wenn die Kinder und Jugendlichen ihr Konsum- und Freizeitverhalten unter die Lupe nähmen, ihre Entfaltungsmöglichkeiten in privaten und öffentlichen Bereichen thematisierten oder ihre Zukunftsvisionen und -ängste darstellten. Die Projekte sollen in den Schulalltag eingebettet werden. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem selbst gewählten Thema kann ihren Ausdruck im Bereich Bildende Kunst, Architektur, Theater, Musik, Tanz und Performance, Sprache und Literatur, Film, Video, Multimedia sowie Akrobatik, Zirkus und Jonglage finden. In Kooperation mit einer Kultureinrichtung, einem Kulturschaffenden oder einer Künstlerin kann sich eine Schule, eine Klasse, ein Kurs oder eine AG am Wettbewerb beteiligen. Auch klassen- und altersübergreifende Projekte sind erwünscht. Als mögliche Kooperationspartner bieten sich Museen, Galerien, Theater, Literaturhäuser, Opernhäuser, Jugendkunst- und Musikschulen, Puppentheater, Orchester, Tanztheater, Bands, Tanzkompanien und freischaffende Künstlerinnen und Künstler an.

Die Beteiligung am Wettbewerb setzt eine aussagekräftige Projektbeschreibung voraus. Laufende und bereits durchgeführte Projekte können im Wettbewerb berücksichtigt werden, wenn sie nicht vor dem Schuljahr 2006/07 realisiert wurden. Interessierte Schulen sollten bis spätestens 10. November die Wettbewerbsanmeldung mit einer Projektskizze einreichen. Darin sollte die konkrete Projektidee, die Konzeption des Vorhabens, die zeitliche Planung, ein grober Kostenplan sowie die Projektpartner aufgezeigt werden. Wurde ein Projekt bereits begonnen, sollte mit der Anmeldung ein Zwischenbericht (Audio-, CD- oder DVD-Mitschnitt) zum gegenwärtigen Projektstand eingereicht werden. Abgeschlossene Projekte sollten mit der Anmeldung einen Projektbericht und eine Dokumentation einreichen.

In einem zweiten Schritt wählt eine hochrangige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern professioneller Kulturbetriebe des Landes und des SWR diejenigen Projekte aus, die sich am 3. Juli auf dem Schlossplatz im Rahmen des Kulturfestivals präsentieren werden. Die ausgewählten Schulen erhalten zur Durchführung des Projekts auf Antrag eine zweckgebundene finanzielle Unterstützung von bis zu 1500 Euro. Darüber hinaus begleitet die Akademie Schloss Rotenfels die Projekte und stellt bei Bedarf ein Coaching oder Profis aus einer der zahlreichen Kunstsparten zur Verfügung, die die Projektdurchführung begleiten. Diese künstlerische Betreuung der Projekte ist kostenfrei.

Abschließend begutachtet die Jury die Projektdokumentationen und Präsentationsvorschläge der realisierten Vorhaben, die bis zum 3. April 2009 eingehen müssen, und nominiert daraus drei Gewinner. Diese Gewinner werden am 3. Juli auf dem Kulturfestival im Rahmen einer festlichen Gala ausgezeichnet und erhalten wertvolle Überraschungspreise.

Weitere Informationen unter www.kultusportal-bw.de (>Kultur >Kulturfestival 2009).

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