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Pressemeldung von: Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Zum Schulbeginn: VBE ermuntert, Kinder durch Zuwen­dung, Anerkennung und Ermutigung stark zu machen

Stuttgart, 06.09.2008

"Die eigene Einstellung zu Schule und Bildung und das persönliche Engage­ment entscheiden noch vor dem ersten Schultag über den langfristigen Er­folg der Schüler", versichert der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg (Karlsruhe), anlässlich des Schulbeginns in Baden-Württemberg. Es sei nicht damit getan, die Kinder an der Schultüre abzuliefern und darauf zu vertrauen, dass die Lehrer künftig alles "schon irgendwie richten werden". Eltern und Lehrer seien Partner zum Wohl des Kindes und müssten sich gemeinsam und verlässlich um die Bildung und Erziehung der jungen Menschen bemühen.

Alle Schüler sind auf dauerhaftes Interesse an ihrer Person und ihrer Arbeit an­gewiesen. Die entscheidenden Grundlagen für eine "erfolgreiche Bildungslauf­bahn" werden aber nicht erst im Kindergarten und in der Grundschule gelegt, sondern bereits daheim in der Familie und in der Krabbelgruppe.

Eine positive Einstellung der Eltern zum Lernen und zu den Bildungseinrichtun­gen sowie eine behutsame, aber dauerhafte Unterstützung verstärken die Moti­vation der Kinder. Das tägliche Interesse der Eltern an den Lernfortschritten ihrer Kinder sowie die Würdigung ordentlich gemachter Schul- und Hausauf­gaben geben nicht nur Erstklässlern das Gefühl für die Wichtigkeit und Wertig­keit ihrer Arbeit.

Der VBE-Vorsitzende rät Eltern, sich trotz eigener Sorgen intensiv für die Be­lange ihrer Söhne und Töchter zu interessieren und sich regelmäßig für sie Zeit zu nehmen. Der Verbandschef wörtlich: "Hören Sie zu, fragen Sie nach, nehmen Sie teil am Leben Ihres Kindes und suchen Sie bei Problemen zusammen nach Lösungswegen. Versuchen Sie, Mahlzeiten möglichst gemeinsam einzunehmen, spielen Sie immer wieder etwas miteinander und lesen Sie häufig vor." Vorlesen schafft nicht nur körperliche Nähe, sondern motiviert Kinder, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen und darin zu schmökern.

Schüler entwickeln sich vor allem dann positiv, wenn sie Zuwendung, Aufmerk­samkeit und Anerkennung erfahren, Ermutigung statt Entmutigung, Geduld statt Ungeduld. Das sollten Elternhaus und Schule gerade in den unruhigen Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs in besonderem Maße beherzigen.


Zur Veröffentlichung freigegeben - Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg / bildungsklick.de


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