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Minister Joachim Rippel ernennt Professor für Sport- und Präventivmedizin

Mehr zu: Forschung, Gesundheit, Prävention, Promotion, Saarland, Sport, Training, Zivildienst, Hochschule
Saarbrücken, 15.09.2008 -

Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel hat Dr. med. Tim Meyer zum Professor für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes ernannt. Prof. Meyer tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Wilfried Kindermann an.

Prof. Meyer wurde 1967 in Nienburg/Weser, Niedersachsen, geboren. Nach Abitur und Zivildienst erfolgte das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und an der Georg-August-Universität Göttingen. Parallel absolvierte Meyer ein Sportstudium. 1994 legte er das Amerikanische Staatsexamen in Medizin ab. 1996 begann er eine ärztliche Tätigkeit am Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes. 1997 erfolgte die Promotion an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen über die Auswirkungen von Ausdauertraining bei Patienten mit Panikstörung und die Verleihung des Arno-Arnold-Preises für Sportmedizin. 1998 wurde Meyer von der Ärztekammer des Saarlandes die Zusatzbezeichnung "Sportmedizin" verliehen. Seit April 2005 ist er Fellow des American College of Sports Medicine (ACSM). Im Februar 2006 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes zum Thema "Spiroergometrie in der Sportmedizin" (Gasaustauschmessungen unter Belastung). Ein Jahr später erhielt er den Ruf auf eine W3-Professur für Sportmedizin an die Universität Paderborn.

Meyers bisherige Tätigkeit umfasst die sportmedizinische Betreuung der deutschen U20-Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Nigeria 1999 sowie bei der WM in Argentinien 2001, darüber hinaus fungierte er von 1999 bis 2001 als Mannschaftsarzt der deutschen A2-Fußball-Nationalmannschaft. Seit August 2001 ist er Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-A-Nationalmannschaft und hat in diesem Rahmen die Weltmeisterschaften 2002 und 2006 sowie die Europameisterschaften 2004 und 2008 begleitet.

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte seiner zukünftigen Tätigkeit sind sowohl Prävention als auch Leistungssport und die Festlegung optimaler Inhalte gesundheitssportlicher Trainingsprogramme. Neben Forschung und Lehre wird das Institut für Sport- und Präventivmedizin aber auch die sportmedizinische Versorgung des Saarbrücker Olympiastützpunktes übernehmen. Es steht darüber hinaus auch Breitensportlern sowie Patienten mit sportmedizinischen Problemen zur Verfügung.

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