Oldenbourg-Verlag, Freistaat Bayern und Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen unterzeichnen gemeinsame Vereinbarung
Mehr zu: Bayern, Deutschland, Forschung, Geisteswissenschaften, Lernmittel, HochschuleAls "neues Modell des partnerschaftlichen Zusammenwirkens von öffentlicher Hand, privater Wirtschaft und Wissenschaft" bezeichnete Wissenschaftsminister Thomas Goppel die künftige Kooperation von Freistaat Bayern, Oldenbourg-Verlag sowie der Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen bei der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung am Mittwoch in München. Ziel der Zusammenarbeit ist die Sicherung eines deutschlandweit einmaligen Netzwerks zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit historischer Forschungseinrichtungen.
Die Arbeitsgemeinschaft Historischer Forschungseinrichtungen ist seit dem Jahr 1972 ein deutschlandweit einmaliges Netzwerk zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit historischer Forschungseinrichtungen. Die Arbeitsgemeinschaft und der Oldenbourg-Verlag geben seit 1987 die Historische Bibliographie und seit 1990 das Jahrbuch der historischen Forschung heraus. Seit dem Jahr 2002 betreiben sie gemeinsam das Internetportal "Historische Bibliographie Online". Das Portal soll zum wichtigsten Informationsdienst für Historiker werden und wird zukünftig frei zugänglich gemacht. Grundlage dafür ist die Sicherung der Arbeitsfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft, die seit 1983 vom Freistaat Bayern institutionell gefördert wird und deren Weiterförderung der Freistaat mit der heute unterzeichneten Vereinbarung zusagt. Der Oldenbourg-Verlag verwirklicht im Bereich der Geisteswissenschaften mit der Vereinbarung das open access"-Verfahren und stellt damit alle Kerninformationen der Datenbank kostenlos zur Verfügung, ohne auf eine Bezuschussung der Arbeitsgemeinschaft zu verzichten.
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