"Deutschland steuert auf einen Pädagogenmangel zu"
„Wer von heute auf morgen die Pleite einer Bank mit einer 26,5 Milliarden-Bürgerschaft aus Steuergeldern abwenden kann, sollte auch das Geld haben, um in die Zukunftsaufgabe Bildung zu investieren“, erklärte heute Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den „Weltlehrertag 2008“ am Sonntag. Thöne betonte, dass bei der Neuordnung der Staatsfinanzen eine verlässliche und ausreichende Finanzausstattung des Bildungsbereichs sicher gestellt werden müsse. Mindestens sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollten in die Bildung investiert werden. Außerdem wies der GEW-Vorsitzende darauf hin, dass Deutschland auf einen Pädagogenmangel zusteuere.
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