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Zweite Runde im Professorinnenprogramm des Bundes läuft

Wissenschaftsministerin appelliert an sächsische Hochschulen, die Chance zu nutzen und sich zu bewerben

Mehr zu: Gleichstellung, Sachsen, Hochschule
Dresden, 10.10.2008 -

"Sachsens Hochschulen sollten einen neuen Anlauf starten und sich in der zweiten Runde des Professorinnenprogramms bewerben. Sie sollten die Chance nutzen, zusätzliche Mittel für neue Berufungen von Professorinnen einzuwerben und gleichzeitig der Gleichstellung einen Schub zu geben", appellierte Sachsens Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, im Vorfeld der Tagung "Führungsfrauen gestalten die Zukunft Sachsens", die morgen in Döbeln stattfindet. Nachdem die sächsischen Hochschulen in der ersten Runde des Professorinnenprogramms nicht erfolgreich waren, werde sie mit den Rektoren und Gleichstellungsbeauftragten der sächsischen Hochschulen am 20. Oktober über verbesserte Konzepte sprechen.

Derzeit läuft die zweite Bewerbungsrunde im Professorinnenprogramm des Bundes. Noch bis zum 2. März des kommenden Jahres können Sachsens Hochschulen ihre zukunftsorientierten Gleichstellungskonzepte einreichen. Das Programm unterstützt die Gleichstellungsbemühungen der Hochschulen mit jährlich maximal 150 000 Euro pro Professur – hälftig finanziert von Bund und Ländern.

Ziel der nächsten Jahre müsse es sein, so Ministerin Dr. Stange, den Anteil von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Professorinnen deutlich zu erhöhen, um Frauen entsprechend ihrer Qualifikation die Chance zu geben, Forschung und Lehre auf allen wissenschaftlichen Ebenen mitzuprägen. In Sachsen waren im Jahr 2007 lediglich 15,8 Prozent der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt.

Mehr zum Professorinnenprogramm: www.bmbf.de/de/494.php

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