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"Was tun wenn" - Neue Auflage der Berlin-Brandenburger Anti-Mobbing-Fibel erschienen

Mehr zu: Berlin, Brandenburg, Gewalt in der Schule, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Jugendschutz, Mobbing, Sonderthemen
Potsdam / Berlin, 05.11.2008 -

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat wegen der großen Nachfrage die Anti-Mobbingfibel unter dem Titel "Was tun wenn" aktualisiert und für Berlin und Brandenburg neu aufgelegt. Die Broschüre bietet Lehrkräften, Eltern, aber auch Schülerinnen und Schülern auf 35 Seiten einen Einstieg in das Thema und gibt praktische Tipps.

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht betont, dass diese Publikation ein wichtiger Ratgeber für alle Lehrkräfte sei, um in den Schulen präventiv und gezielt gegen Mobbing zu arbeiten. "Anhand von Fallbeispielen zeigt die `Anti-Mobbingfibel` Wege, wie in den Schulen erste Anzeichen von Mobbing unter Kindern und Jugendlichen wahrgenommen werden können und mit welchen Methoden und Strategien Lehrkräfte und Eltern erfolgreich intervenieren können", so Rupprecht. Er sei überzeugt, dass durch die aktive Einbeziehung und Übernahme von Verantwortung von Kindern und Jugendlichen, Gewalt und Mobbing reduziert werden können.

Berliner Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Ich begrüße eine Neuauflage der Berliner Mobbingfibel. Das große Interesse von Lehrerinnen und Lehrern an diesem praxisorientierten Arbeitsmaterial zeigt, wie ernst das Thema genommen wird und wie sich Lehrkräfte bemühen, professionell auf Mobbing in der Schule zu reagieren."

Die Broschüre bietet u.a. umfangreiche Literaturtipps und eine Liste möglicher Ansprechpartnerinnen und -partner aus beiden Bundesländern, die bei Auftreten von Mobbingfällen Beratung und Unterstützung in den Schulen leisten können.

Einzelexemplare können bei Frau Kahn im LISUM unter der Telefonnummer 03378 – 209-417 oder per E-Mail unter bestellt werden.


Gemeinsame Pressemitteilung des
Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg,
der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und des
Landesinstitutes für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

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