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Pressemeldung von: didacta - die Bildungsmesse

PartnerSchulen - Deutsche Schulen weltweit vernetzt

didacta 2009, 10. bis 14. Februar - Veranstaltung im Rahmen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft"

Hannover, 12.11.2008

Bundesaußenminister Steinmeier hat 2007 die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ein weltumspannendes Netz von mindestens 1 000 Partnerschulen aufzubauen und damit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seine Gesellschaft zu wecken.

Die Initiative wird vom Auswärtigen Amt koordiniert und gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut, dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) umgesetzt.

Die Initiative stärkt und erweitert das Netz der Deutschen Auslandsschulen und der Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom anbieten. Darüber hinaus wird die schulische Zusammenarbeit ausgebaut, um in den nationalen Bildungssystemen Deutsch als Fremdsprache weiter zu festigen. Ein zentraler Bestandteil sind deshalb Lehrerfortbildung und Schulpartnerschaften. Damit sollen lebendige und langfristige Bindungen zu Deutschland aufgebaut und die Schulen, ihre Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zum offenen Gedankenaustausch und zur Zusammenarbeit untereinander angeregt werden. Deshalb wird die Initiative viele Schulen auch durch ein breit gefächertes Angebot unterstützen.

Während der didacta 2009 findet am 10. und 11. Februar im Nord/LB-Forum, das unmittelbar an Halle 17 angrenzt. eine Schulpartnerbörse statt. An der Begegnung nehmen jeweils bis zu 50 Schulen aus Deutschland und dem Ausland teil, die ihre Projektideen präsentieren.

Am 10. Februar 2009 werden die Preisträger eines Videowettbewerbs ausgezeichnet, der im Herbst 2008 im Rahmen der Initiative stattfand. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte im In- und Ausland waren dazu aufgefordert, ihre Partnerschaftsprojekte im Internet mit einem maximal 3-minütigen Videoclip vorzustellen. Der Videowettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Ergänzt wird die Schulpartnerbörse an beiden Tagen durch ein umfangreiches Fachprogramm. Zur Teilnahme sind auch alle Messebesucher eingeladen.

Termin:
Dienstag, 10. Februar 2009 von 11.30 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 11. Februar 2009 von 10.00 bis 18.00 Uhr

Ort:
Nord/LB-Forum - direkt an Halle 17

Kontakt:
Kultusministerkonferenz
Pädagogischer Austauschdienst (PAD)
Lennéstr. 8 - 53113 Bonn
Tel.: 0228 / 501-0
Fax: 0228 / 501-259

Fachprogramm:
Dienstag, 10. Februar 2009

11.30 bis 12.00 Uhr
PartnerSchulen - Deutsche Schulen weltweit vernetzt
Preisverleihung des Videowettbewerbs
Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte im In- und Ausland waren im Herbst 2008 dazu aufgefordert, internationale Partnerschaftsprojekte im Internet mit einem maximal 3-minütigen Videoclip vorzustellen. Die Preisträger des Wettbewerbs werden durch Vertreter der Jury ausgezeichnet.

14.00 bis 14.45 Uhr
Mit COMENIUS Europa entdecken
Das europäische Bildungsprogramm COMENIUS fördert die Zusammenarbeit schulischer Einrichtungen in Europa. Der Vortrag gibt einen Überblick über Teilnahme- und Fördermöglichkeiten bei den dezentralen COMENIUS-Aktionen Schulpartnerschaften, Regio, Lehrerfortbildung, Assistenzzeiten sowie einen Ausblick auf die geplante Aktion "Individuelle Schülermobilität". Referentin: Sabine Lioy, Pädagogischer Austauschdienst

15.00 bis 16.30 Uhr
Die Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amtes
Ziele, Angebote und Erfahrungen
Das Auswärtige Amt hat 2007 die Initiative "Schulen - Partner der Zukunft" gestartet. Über die Ziele dieser Initiative und die Angebote für Lehrkräfte und Schüler diskutieren und informieren Vertreter des Auswärtigen Amtes und der beteiligten Partnerorganisationen.

Gesprächspartner: Stefan Krawielicki (Auswärtiges Amt), Ilse Brigitte Eitze-Schütz (PAD), Dr. Susanne Baumgart (Goethe Institut), N.N. (ZfA)

17.00 bis 17.45 Uhr
Stolpersteine in der Austauschpraxis - und wie man sie meistert
Gerade mit Staaten außerhalb von EU-Europa erschweren viele kleine Stolpersteine den Austausch: Visa müssen beantragt werden, Reisen sind teurer und beschwerlicher, die sprachliche Verständigung kann erschwert sein und Eltern bzw. Kollegium müssen von der "Exotik" überzeugt werden.

Gesprächspartner: An der Runde nehmen erfahrene Praktiker aus Schule und Verwaltung teil.

Mittwoch, 11. Februar 2009

10.00 bis 10.45 Uhr
COMENIUS-Regio - eine neue Aktion
Mit der neuen Aktion COMENIUS-Regio ist seit 2009 das Angebot der europäischen Zusammenarbeit im Schulbereich um eine interessante Variante erweitert worden. COMENIUS-Regio fördert die Vernetzung auf der Ebene von Regionen und Kommunen. Schulverwaltungsbehörden, Schulen und andere Akteure in zwei verschieden europäischen Regionen können Partnerschaften eingehen, um Themen von gemeinsamem Interesse mit Bezug zur Schulbildung zu bearbeiten. Der Vortrag gibt einen allgemeinen Überblick über die Teilnahme- und Fördermöglichkeiten bei der neuen Aktion.

Referentin: Sabine Lioy, Pädagogischer Austauschdienst

11.00 bis 12.30 Uhr
Europäische Identität und Europakompetenz entwickeln - gemeinsam mit kultureller und sprachlicher Vielfalt. Eine Herausforderung für die Lehrerbildung.
Trotz fortschreitender europäischer Integration stehen viele Bürger der europäischen Politik distanziert gegenüber. Das Interesse gerade junger Menschen an Europapolitik ist gering. Umso wichtiger ist deshalb eine abgestimmte und gleichzeitig differenzierte Kooperation von Bildungseinrichtungen in Europa. Netzwerke, die den Austausch von Kompetenzen und Erfahrungen organisieren und im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt werden, können dabei wichtige Unterstützung leisten.

Gesprächspartner: Detlev Hoffmann (Koordinator des europäischen Projektes "Common Constitution and Language Learning") und Bernd Trenner (Koordinator des europäischen Projekts "Teachers in practice and process")

14.00 bis 14.45 Uhr
Schulpartnerschaften in der Lehrerausbildung - das Beispiel Indien
Schulpartnerschaften sollen kein Anhang zum Curriculum sein, sondern integraler Bestandteil des Schulprogramms und Schulprofils. Deshalb ist es wichtig, diese Perspektive bereits in der Lehrerbildung zu thematisieren. Am Beispiel Indien soll aufgezeigt werden, wie zukünftige Lehrerinnen und Lehrer schon in ihrer Ausbildung an internationalen Begegnungen teilnehmen, Unterrichtserfahrungen an ausländischen Schulen sammeln und ihre Erfahrungen reflektieren können.

Gesprächspartner: Dr. Margret Ruep (Rektorin der Pädagogischen Hochschule Weingarten), Monika Neumann (Direktorin des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung für Realschulen Freiburg)

15.00 bis 15.45 Uhr
Mehr als nur Austausch - Schulpartnerschaften als Instrument der Schulenwicklung
Partnerschaften mit Schulen in anderen Staaten ermöglichen persönliche Begegnungen und die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, deren Geschichte, Sprache und Denken. Schulpartnerschaften, Schüleraustausch und internationale Schulprojekte sind deshalb für viele Schulen Teil ihres pädagogischen Profils und werden als Beitrag zur Entwicklung der Qualität in allen Fächern und der schulischen Arbeit insgesamt betrachtet.

Gesprächspartner: Vertreter der Grundschule Müden an der Örtze und des Christian-Gymnasium Hermannsburg, Werner Ritter (Niedersächsisches Kultusministerium). Moderation: Ilse Brigitte Eitze-Schütz (PAD)

16.00 bis 16.30 Uhr
Der Europass im Schulbereich - der passt! Aber wie ...
Der Europass mit seinen verschiedenen Bestandteilen soll für mehr Transparenz in der europäischen Bildungs- und Ausbildungslandschaft sorgen. Der Europass Lebenslauf bietet zum Beispiel ein Modell, wie man einen klaren und übersichtlichen Lebenslauf erstellen kann; mit dem Sprachenpass ist es leichter, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse richtig einzuschätzen. Vorgestellt wird auch der Europass Mobilität, mit dem Schulen die Lernerfahrungen ihrer Schülerinnen und Schülern im Ausland offiziell dokumentieren können.

Referentin: Sabine Lioy, Pädagogischer Austauschdienst

17.00 bis 17.45 Uhr
China - ein neues Partnerland
Chinesisch an Schulen und im Unterricht erweist sich als zunehmend attraktiv: An mehr als 160 Schulen in Deutschland wird die Sprache inzwischen unterrichtet. Die Zahl der deutsch-chinesischen Schulpartnerschaften ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Gesprächspartner: Dr. Jiang Feng (Botschaft der Volksrepublik China), Wilfried Bergau-Braune (Hainberg-Gymnasium Göttingen), Fremdsprachenassistentin aus China.
Moderation: Ilse Brigitte Eitze-Schütz (PAD)

Pressekontakt zu dieser Meldung

Pressekontakt

Andrea Staude
Pressesprecherin

Deutsche Messe AG
Tel. +49-(0)511 89-31015
Fax +49-(0)511 89-32692
E-Mail:


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