Hauptschulrektoren haben Antwort erhalten
Kultusminister Rau steht im regelmäßigen Dialog mit Schulpraktikern
Mehr zu: Baden-Württemberg, Hauptschule, SchuleEin Sprecher des Kultusministeriums betonte, dass in der Pressemitteilung der Herren Bosch, Dieng, Hartmann und Rupp mehrfach und nachweisbar die Unwahrheit behauptet wird:
Herr Bosch und die drei Mitunterzeichner der Pressemitteilung haben auf ihren Offenen Brief vom 30.04.2007 bereits am 08.05.2007 eine persönliche Antwort von Kultusminister Rau erhalten. Eine ausführlichere Stellungnahme des Kultusministeriums zu den darin aufgeworfenen Fragen erging wenige Wochen später. "Herr Bosch hat in den Schreiben vielleicht nicht die von ihm gewünschten Antworten erhalten, es ist aber schlicht und einfach die Unwahrheit, wenn behauptet wird, der offene Brief sei nicht beantwortet", so der Ministeriumssprecher.
Unrichtig sei beispielsweise auch, dass sich Herr Minister nicht dem Meinungsaustausch mit Schulpraktikern stelle. Allein im Zeitraum von Juli 2007 bis Juni 2008 habe Herr Minister bei knapp einem Dutzend Regional-Dienstbesprechungen den Dialog mit Schulleitungen gesucht, darunter allen 1200 Schulleitungen von Haupt- bzw. Grund- und Hauptschulen im Land.
Die ganz überwiegende Zahl der Schulleiterinnen und Schulleiter sei dieser Einladung gefolgt und habe sehr engagiert und sachorientiert mit Kultusminister Rau über die Weiterentwicklung des Schulwesens diskutiert. An zwei dieser Dienstbesprechungen - und zwar am 9. Juli 2007 in Metzingen und am 30.06.2008 in Biberach - habe Herr Bosch nicht nur teilgenommen, sondern sei dort auch ins Gespräch mit Herrn Minister gekommen.
Herr Minister wisse, wie wichtig der sachkundige Rat der Schulleiterinnen und Schulleiter für seine Arbeit ist. Er werde deshalb weiterhin an seiner dialogorientierten Arbeitsweise festhalten und das Gespräch auch mit denjenigen suchen, die mit konstruktiv vorgetragener Kritik das Bemühen erkennen lassen, zu einer positiven Schulentwicklung beizutragen. Dieses Bemühen lasse jedoch nicht erkennen, wer öffentlich die Unwahrheit behaupte und die Arbeit an unseren Hauptschulen in unsäglicher Weise diskreditiere. Terminanfragen, wie hier per Pressemitteilung, hätten deshalb auch weiterhin keine Aussicht auf Erfolg.
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