URL: http://bildungsklick.de/pm/64394/jugend-forscht-sieger-erhalten-eduard-rhein-jugendpreise/
Pressemeldung von: Stiftung Jugend forscht e.V.

Jugend forscht Sieger erhalten Eduard-Rhein-Jugendpreise

Festakt der Eduard-Rhein-Stiftung im Deutschen Museum in München

Hamburg, 14.11.2008

Zwei erfolgreiche Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs von Jugend forscht werden morgen in München mit den Jugendpreisen der Eduard-Rhein-Stiftung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet in Anwesenheit des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, im Ehrensaal des Deutschen Museums in München statt.

Heiko Burau (19) von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen erhält den mit 1.500 Euro dotierten Eduard-Rhein-Jugendpreis für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik. Ariane Papke (19) von der Universität Göttingen wird der ebenfalls mit 1.500 Euro dotierte Konrad-Zuse-Jugendpreis für Informatik verliehen. Die von Eduard Rhein, dem Erfinder und ehemaligen Chefredakteur der Zeitschrift "Hörzu", gegründete Stiftung, vergibt ihre Jugendpreise seit 1996 im Rahmen des Bundeswettbewerbs von Jugend forscht.

Heiko Burau wird für sein Forschungsprojekt geehrt, mit dem er beim Jugend forscht Finale 2008 den 3. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik gewann. Der Jungforscher zeigte, wie sich die enorme Rechenleistung einer Computer-Grafikkarte auch für andere Software-Anwendungen nutzen lässt. Ihm gelang es, die eigentlich unzugängliche Grafikkarte neu zu programmieren, wodurch sie vor allem für aufwendige Computersimulationen einsetzbar wird. Auf diese Weise konnte er beispielsweise Licht- und Wasserwellen ebenso plastisch und realitätsnah simulieren wie den Rauchwirbel einer Zigarette.

Ariane Papke überzeugte die Jury beim 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht mit ihrer Arbeit zur Lösbarkeit von sogenannten Sudokus. Das beliebte Logikrätsel aus Asien besteht aus einem Quadrat, das in 81 Unterquadrate unterteilt ist. In jeder einzelnen Spalte wie auch Reihe dürfen die Ziffern 1 bis 9 nur einmal vorkommen, wobei einige Zahlen bereits vorgegeben sind. Die diesjährige niedersächsische Landessiegerin im Fachgebiet Mathematik/Informatik analysierte das Rätsel nicht nur in Bezug auf die Anzahl der Zahlen, sondern auch auf deren Anordnung. Sie stellte fest, dass kein Sudoku mit weniger als 17 vorgegebenen Zahlen eindeutig lösbar ist.

"Die Auszeichnung mit den Eduard-Rhein-Jugendpreisen ist für die jungen Forscher eine besondere Anerkennung ihrer exzellenten Leistungen in Informationstechnik und Informatik", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. "Die Preisverleihung in München bietet den Nachwuchstalenten zudem hervorragende Möglichkeiten, mit namhaften Experten ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen."


Zur Veröffentlichung freigegeben - Stiftung Jugend forscht e.V. / bildungsklick.de


Zurück zur Meldung