Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Wintersemester 2008/09: Zahl der Studierenden mit knapp 244 000 auf neuem Höchststand
Mehr zu: Baden-Württemberg, Berufsakademie, Duale Hochschule, Fachhochschule, Statistik, Studienwahl, HochschuleIm Wintersemester 2008/09 sind nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes rund 244 000 Personen an einer der 69 Hochschulen des Landes eingeschrieben. Dies stellt einen Zuwachs von 5,3 Prozent oder 12 200 Studierende gegenüber dem letzten Wintersemester dar. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht und der Rückgang im letzten Wintersemester konnte mehr als ausgeglichen werden.
Auch an den acht Berufsakademien des Landes, die im März nächsten Jahres in die "Duale Hochschule Baden-Württemberg" mit formalen Hochschulstatus überführt werden, war ein kräftiger Zuwachs von 12 Prozent oder 2 500 auf rund 23 400 Personen registriert worden. Dies stellt ebenfalls einen neuen Höchstwert dar. Insgesamt studieren demnach im laufenden Wintersemester 267 200 Personen an einer Hochschule oder Berufsakademie im Land. Von dem allgemein zunehmenden Trend sind fast alle Hochschularten betroffen. Den höchsten Zuwachs erfuhren die Kunsthochschulen mit 8 Prozent. Dort nahm die Zahl der Studierenden auf 4 500 Personen zu. Auch an den Universitäten sind mit 141 800 Studierenden im laufenden Semester 6 Prozent mehr Personen immatrikuliert als im Vorjahr. Rund 72 000 Personen sind an den Fachhochschulen eingeschrieben - 5 Prozent mehr als im Wintersemester 2007/08. Ein Plus von 5 Prozent auf 20 900 immatrikulierte Studierende verzeichnen auch die Pädagogischen Hochschulen. An den Verwaltungsfachhochschulen dagegen studieren mit 4 100 Personen 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Das liegt hauptsächlich daran, dass die ehemalige Verwaltungsfachhochschule der Bundesagentur für Arbeit in eine private Fachhochschule überführt wurde.
Die Anzahl der Frauen an den Hochschulen erhöhte sich ebenfalls gegenüber dem Wintersemester 2007/08 um 6 Prozent oder 6 400 auf rund 114 900. Der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Studierenden blieb allerdings mit 47 Prozent nahezu unverändert. Dabei haben die Pädagogischen Hochschulen mit 78 Prozent den höchsten Frauenanteil, gefolgt von den Kunsthochschulen (59 Prozent) und den Verwaltungsfachhochschulen (55 Prozent). Knapp in der Minderheit sind die Frauen dagegen an den Universitäten (48 Prozent), deutlich weniger Frauen gibt es an den Fachhochschulen des Landes (36 Prozent).
| Studierende an baden-württembergischen Hochschulen im Wintersemester 2008/09*) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Hochschulart | Studierende | darunter Frauen | ||
| insgesamt | Veränderung gegenüber Vorjahr | insgesamt | Anteil | |
| Anzahl | % | Anzahl | % | |
|
*) Vorläufige Zahlen. | ||||
| Universitäten | 141.832 | 5,9 | 68.037 | 48,0 |
| Pädagogische Hochschulen | 20.855 | 4,6 | 16.164 | 77,5 |
| Kunsthochschulen | 4.518 | 7,7 | 2.641 | 58,5 |
| Fachhochschulen zusammen | 72.372 | 5,2 | 25.759 | 35,6 |
| Verwaltungsfachhochschulen | 4.140 | −12,0 | 2.280 | 55,1 |
| Hochschulen insgesamt | 243.717 | 5,3 | 114.881 | 47,1 |
| nachrichtlich: | ||||
| Berufsakademien | 23.435 | 11,8 | · | · |
Ansprechpartner
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback