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10% mehr Studienanfänger an Hochschulen und Berufsakademien in Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister Frankenberg: Starke Nachfrage nach Studienplätzen im Südwesten zeigt, dass wir die Weichen richtig gestellt haben

Mehr zu: Baden-Württemberg, Berufsakademie, Statistik, Studienwahl, Hochschule
Stuttgart, 19.11.2008 -

"Die starke Nachfrage nach Studienplätzen im Südwesten zeigt, dass wir die Weichen richtig gestellt haben. Mit dem Ausbauprogramm 2012 machen wir die Hochschulen größer, mit Studiengebühren machen wir sie besser". Mit diesen Worten kommentierte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg die heute vom Statistischen Landesamt vorgestellten vorläufigen Studienanfängerzahlen für das Wintersemester 2008/09.

Der Minister betonte, unter Einschluss der Berufsakademien verzeichne der Südwesten knapp 5000 Studienanfänger mehr als im vergangenen Wintersemester. Dies entspreche einem Zuwachs von über zehn Prozent (ohne Berufsakademie: 8,5 Prozent). Erfreulich sei, dass es Zuwächse bei allen Hochschularten gebe. Auch sei bei der Gesamtzahl der Studierenden mit über 267.000 Studierenden ein historischer Höchststand erreicht worden (darunter Berufsakademien mit knapp 24.000).

"Ich werte diese Zahlen auch als eine Bestätigung unserer Hochschulpolitik", sagte Frankenberg. Die durch Studiengebühren ermöglichten Qualitätsverbesserungen in der Lehre würden zunehmend sichtbar. Überall hätten die Hochschulen in Betreuung und Service investiert und die Studienbedingungen verbessert. Dies zahle sich für die Studierenden aus. Zugleich unterstrich der Minister die Sozialverträglichkeit der Gebühren in Baden-Württemberg. "Es gibt viele gute Gründe für ein Studium in Baden-Württemberg. Es gibt keine Gründe, aus finanziellen Erwägungen auf ein Studium zu verzichten. Diese Erkenntnis setzt sich offensichtlich durch", sagte Frankenberg. Eine abschreckende Wirkung von Studiengebühren sei im Südwesten nicht feststellbar.

Die von der Landesregierung neu geschaffenen Studienanfängerplätze würden offenbar gut angenommen, sagte Frankenberg. Dabei zahle sich aus, dass sich der Ausbau im Programm Hochschule 2012 eng an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientiere. "Uns kommt es darauf an, Studienchancen zu schaffen, die später zu Erwerbschancen führen", so der Minister. Er verwies darauf, dass der Ministerrat erst gestern den Ausbau um weitere 3.600 Studienanfängerplätze beschlossen habe. Bis Herbst 2009 sei mit insgesamt 8.600 Plätzen das Ausbauziel von 16.000 zusätzlichen Plätzen mehr als zur Hälfte erreicht.

Weitere Informationen unter www.statistik-bw.de

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