Deutschen Schulen wird die individuelle Förderung ihrer Schüler per Schulgesetz verordnet. Die Umsetzung sollen die Schulen allerdings aus eigener Kraft schaffen. Doch reichen die zur Verfügung gestellten Mittel, Wege und Methoden wirklich aus?
Dieser Frage widmet sich am 12. Februar 2009 die Podiumsdiskussion des Bundesverbandes der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN e. V.) auf dem Forum "didacta aktuell". Ab 14.00 Uhr diskutieren u. a. Marianne Demmer, stellv. Vorsitzende und Leiterin des Vorstandsbereichs Schule, GEW, und Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Bildungsforscher, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Universität Bielefeld, über die Frage, woher Schulen die notwendige Unterstützung bekommen können. Prof. Dr. Matthias Rath, Schulforscher, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und Wissenschaftlicher Vorstand des Landesinstituts für Schulentwicklung Baden-Württemberg präsentiert neueste Ergebnisse einer Studie, die aufzeigt, welche Förderprojekte Grundschulen und weiterführende Schulen benötigen und wie viel davon wirklich umgesetzt wird. Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN e.V. wirft die Frage auf, ob die politischen Entscheidungsträger bei der Neustrukturierung des Schulwesens versagt haben und welche innovativen Wege zur Verbesserung des Schulsystems zur Verfügung stünden.
Individuelle Förderung in der Schule – wirklich machbar?
Forum "didacta aktuell", Halle 15, didacta Hannover
12. Februar 2009, 14.00 Uhr
Veranstalter: Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V.
VNN e.V.
Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen
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