Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Informationstag zur Integration ausländischer Hochschulabsolventen
"Sachsen-Anhalt weltweit": Staatssekretäre werben für kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz
Mehr zu: Alumni, Internationaler Austausch, Sachsen-Anhalt, Weiterbildung, HochschuleWie können ausländische Hochschulabsolventen besser in den regionalen Arbeitsmarkt vermittelt werden? Dieser Frage gingen heute in Magdeburg Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye, Kultusstaatssekretär Dr. Valentin Gramlich sowie Vertreter von Kammern und der Transferzentren der Hoch-schulen nach. Auf der Informationsveranstaltung "Sachsen-Anhalt weltweit – Alumni-Studentennetzwerk" warben die Staatssekretäre in der Experimentellen Fabrik insbesondere für kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz.
"Die Sprach- und Kulturkenntnisse von Menschen ausländischer Herkunft bereichern jedes Unternehmen und können unter anderem dabei helfen, neue Kundengruppen im In- und Ausland zu erreichen", sagte Pleye. Heimische Unternehmen würden dadurch noch stärker auf internationalen Märkten Fuß fassen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern. "Außerdem können die ausländischen Gäste nach der Rückkehr in ihre Heimatländer Wirtschaftsbeziehungen zu Unternehmen aus Sachsen-Anhalt herstellen." Sein Amtskollege aus dem Kultusministerium fügte hinzu: "2007 waren rund 4.500 ausländische Studenten aus mehr als 100 Ländern an unseren Hochschulen immatrikuliert. Dieses Potenzial an fachlicher, landeskundlicher und kultureller Kompetenz gilt es zu nutzen." Gramlich betonte zugleich die Bedeutung von Alumni-Netzwerken: "Der Kontakt zu ehemaligen Absolventen muss gepflegt werden. Hier bieten sich große Chancen für Studierende und Unternehmen."
Die an den Hochschulen des Landes angesiedelten Transferzentren wollten den heutigen Informationstag dazu nutzen, ihre Arbeit und insbesondere die Vermittlungsplattform www.nachwuchsmarkt.de vorzustellen. Die dort erfassten Profile von Absolventen und Unternehmen erleichtern den Vermittlungsprozess, den die Transferzentren vorantreiben. Weitere Themen des Tages: Anforderungen an Fachkräfte aus Sicht der Kammern, juristische Fragen zur Arbeit ausländischer Studenten und Absolventen sowie das Bundesprojekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg "Wirtschaft trifft Wissenschaft".
Durch die Informationsveranstaltung sollten bestehende Projekte auf dem Gebiet der Integration transparenter gemacht und wichtige Kontakte zwischen Hochschulen und Wirtschaft geknüpft werden. Ziel ist es, die Arbeit zwischen Kammern und Transferzentren zu intensivieren, um die Vermittlung noch effektiver zu machen.
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