Deutscher Bundestag (BT)
Qualifikationen aus dem Zivildienst deutlicher herausstellen
Familie / Gesetzentwurf
Mehr zu: Bildungschancen, Politische Bildung, Studierfähigkeit, Zeugnis, Zivildienst, Sonderthemen(hib/SKE) Aus dem Zivildienst soll ein "Lerndienst" werden. Einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (16/10995) zufolge sollen die im Zivildienst erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf Ausbildungs- und Studienzeiten besser angerechnet werden können. Dazu beitragen sollen unter anderem ein qualifiziertes Zeugnis am Ende der Dienstzeit sowie Veränderungen bei begleitenden Bildungsmaßnahmen.
Die bisherigen Einführungslehrgänge werden dem Gesetzentwurf zufolge zu kürzeren dienstbegleitenden Seminaren weiterentwickelt. Ein eintägiges Informationsseminar zu Beginn des Zivildienstes soll über wesentliche Rechte und Pflichten sowie Geld- und Sachbezüge aufklären. Dazu kommen ein viertägiges Seminar zur politischen Bildung, ein Seminar zur Förderung sozialer Kompetenzen über fünf Tage, eventuell fachspezifische Fortbildungen und entweder die regelmäßige Teilnahme an einer Reflexionsgruppe oder ein dreitägiges Reflexions-Seminar. Um den Aspekt "bürgerschaftliches Engagement" des Zivildienstes herauszustellen, will die Regierung das Verbot streichen, Zivildienst bei einer Institution abzuleisten, bei der man schon vorher ehrenamtlich engagiert war.
Wer ein Unternehmen gründen oder übernehmen will, bekommt für die Einstellung eines neuen sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiters einen Teil der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen. Ferner sollen künftig auch Fortbildungen in der ambulanten und stationären Altenpflege förderfähig sein genau wie Aufstiegsfortbildungen zum Erzieher. Die Mehrkosten, die durch die Novellierung des Gesetzes entstehen, schätzt die Regierung auf 29,4 Millionen Euro. Im Jahr 2007 kostete die Förderung im Rahmen des AFBG bei 134.000 Geförderten rund 153,6 Millionen Euro.
Ansprechpartner
Sonderthemen
"Die Chancen einer weltweiten Lerngesellschaft"
09.02.2012. Unter dem Motto "Weltsprache Bildung" beteiligt sich das Goethe-Institut an der größten Bildungsfachmesse in Europa, der didacta in Hannover. Im Interview spricht Dr. Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, über multimedial vernetztes Lernen und Lehren im Zeitalter ...Schule
Österreich: Fortgesetzte Reformen wichtig für Qualität und Chancengleichheit in Bildung
Paris/Berlin, 09.02.2012. Die Leistungen österreichischer Schüler hängen stärker von der sozialen Herkunft ab als in vielen anderen Industrieländern. Der heute veröffentlichte OECD-Bericht "Equity and Quality in Education: Supporting Disadvantaged Students and Schools" appelliert daher, bereits begonnene Reformen ...Kindergarten / Vorschule
EU-Kommission rügt deutsches Betreuungsgeld
03.02.2012. (dpa) – Die EU-Kommission rügt die deutschen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes. "Die EU-Kommission ist überrascht zu erfahren, dass es Ideen gibt, Frauen zu ermutigen, zu Hause zu bleiben", sagte die Sprecherin von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor am 1. Februar in Brüssel. "Es gibt ...- „Das Ipad in der Schule wird die Art des Unterrichtens revolutionieren und sicher Lehrern wie Schülern Spaß machen.“
- D. Helmerich zu Schulbücher in USA auf dem iPad
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|










didacta - die Bildungsmesse



Newsletter
Feedback