Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Kultusminister Spaenle bestärkt musikalische Förderung in der Schule
"SPD - Appell ist rein plakativ"
Mehr zu: Bayern, Kleine Fächer, Künstlerische Fächer, Spaenle, Stundentafel, SchuleKultusminister Dr. Ludwig Spaenle bestärkt musikalische Förderung an bayerischen Schulen: "Bayern konzentriert sich in der Bildung nicht nur auf Wissen und Kompetenzen, sondern setzt nach dem bayerischen Verfassungsauftrag des Artikels 131 auf ganzheitliche Bildung. Die Musik trägt ganz wesentlich dazu bei, Herz und Charakter zu bilden", betont Kultusminister Spaenle.
"Musische Bildung ist ein fester Bestandteil im Unterricht und Schulalltag in Bayern. Der Appell der SPD `Jedem Kind sein Instrument´ ist somit rein plakativ", fügt Minister Spaenle hinzu. Auch bei der musischen Bildung heißt es in Bayern: Qualität vor Quantität.
Die bayerischen Schüler erleben Musik sowohl im Regel- als auch im Wahlunterricht. Neben den vielen Angeboten sind in den letzten Jahren neue Formen dazugekommen. So sind Bläserklassen mittlerweile ein fester Bestandteil an vielen allgemeinbildenden Schulen in Bayern. Darüber hinaus wurde neben dem grundlegenden Unterricht im Fach Musik im Mai dieses Jahres an den Grundschulen das Projekt "Chorklasse" gestartet. Im Schuljahr 2009/2010 soll das Projekt auf insgesamt 20 Grundschulen in Schwaben ausgeweitet werden.
Seit dem Schuljahr 2003/2004 wird Musik an zwei Realschulen als Profilfach angeboten. Musik ist dort Vorrückungs- und Prüfungsfach, umfasst in den Jahrgangsstufen 7-10 jeweils drei Wochenstunden. Neben den Bläserklassen bestehen an vielen Realschulen bereits Streicher- und Chorklassen. In Bayern gibt es rund 30 musische Gymnasien. Instrumentalunterricht ist dort verpflichtender Bestandteil des Stundenplans.
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