Prämiiert werden soll die Schulbibliothek, die im Rahmen ihrer alltäglichen pädagogischen Arbeit kreative Ideen bei der Einrichtung, der Leseförderung, bei der Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenz realisiert hat und die bei der Umsetzung des schulischen Lesekonzepts eine wichtige Rolle spielt. Der Preis will solche Aktivitäten bekannt machen.
In nahezu allen Präsentationen wird deutlich, dass unter oft ungünstigen räumlichen und finanziellen Bedingungen, mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement von Eltern und Lehrkräften, in vielfältigen Kooperationsformen mit öffentlichen Büchereien, Herausragendes geleistet wird.
Eine erste Durchsicht zeigt bei fast allen Einsendungen einen hohen Stand der Aktivitäten: Lesungen, Lesenacht, Themenausstellungen, Vorleseaktionen, Antolin, Recherchetraining, Einbindung in das schulische Lesekonzept sind fast die Regel.
In manchen Fällen sind es Freiwillige, die gerade erst angefangen haben, mit ihrer Begeisterung für Schulbibliothek und Leseförderung die Schulgemeinde anzustecken.
Eigentlich haben alle einen Preis verdient. Die LAG wird sich bei allen Einsendern mit einem Buchgeschenk für die Teilnahme bedanken.
Die nahezu 100%ige Einsendung digitaler Präsentationen und die Präsenz der Schulbibliothek sowie von WebOPACS auf den Schulhomepages beweisen auch, dass die Schulbibliotheken im digitalen Zeitalter angekommen sind.
Eine Jury der Landesarbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken in Hessen e.V. wird Anfang Februar den Preisträger auswählen. Der Preis, ein Miniaturbücherschränkchen mit einem Scheck über 1000 €, wird am 21.3.2009 auf dem Hessischen Schulbibliothekstag in Hofheim überreicht werden.