Niedersächsisches Kultusministerium
"Inklusive Schule verwirklichen – Sonderpädagogische Förderung in den allgemeinen Schulen"
Mehr zu: Bildungswesen, Förderschule, Handikap, Inklusion, Niedersachsen, Prävention, Statistik, Schule"Entwurf eines Gesetzes zur Verwirklichung des Rechtes auf Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Schule" und "Inklusive Schule verwirklichen – Sonderpädagogische Förderung in den allgemeinen Schulen"
Landtagsrede von Frau Ministerin Elisabeth Heister-Neumann TOP 15/16 "Förderschulen" (Es gilt das gesprochene Wort!)
Anrede,
die Schulpolitik dieser Landesregierung hat ein klares Ziel:
Keiner darf verloren gehen.
Der Maßstab unseres bildungs- und schulpolitischen Handelns ist das Kindeswohl. Dies gilt für alle Kinder und Jugendlichen und schließt ausdrücklich auch die Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ein.
Jedes Kind, jeder Jugendliche hat ein Recht auf eine angemessene Förderung. Das bedeutet, dass wir dem jeweiligen individuellen sonderpädagogischen Förderbedarf in notwendigem Umfang erfüllen – Ich weiß, dass wir in diesem Haus in dieser Auffassung übereinstimmen.
Ich weiß auch, dass in der Vergangenheit die diffizilen Fragen der sonderpädagogischen Förderung insbesondere durch gemeinsame Anstrengungen gelöst wurden. Deshalb will ich an dieser Stelle dafür plädieren, dass wir auf diesem Weg weiter gehen. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Das Wohl unserer Kinder
Wir haben im Jahr 2005 die sonderpädagogische Förderung in unserem Land grundsätzlich umfassend und neu geregelt. Wir haben die positiven Erfahrungen mit dem Konzept "Lernen unter einem Dach" festgeschrieben.
In unserem System der sonderpädagogischen Förderung sind die Pluralität der Förderorte, die Vielfalt der Organisationsformen sonderpädagogischer Förderung sowie die Weiterentwicklung des Systems durch Regionale Konzepte die Kernelemente, um unsere Kinder in bestmöglicher Weise zu fördern.
Die Entwicklungen, die Rückmeldungen und die vorliegenden Anträge auf Ausweitungen belegen für uns die Richtigkeit des behutsam beschrittenen Weges.
Jede dritte Grundschule ist mit einer sonderpädagogischen Grundversorgung für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache sowie Emotionale und Soziale Entwicklung ausgestattet.
Durch die Ausweitung und Kombination der Angebote zur sonderpädagogischen Förderung sind die Zahlen der Kinder beispielsweise an den Förderschulen mit Schwerpunkt Lernen um 22 Prozent von 26.000 in 2003 auf unter 20.000 in 2008 gesunken.
Die Zahl der Integrationsklassen stieg allein im Zeitraum von 2005 bis 2007 von 255 auf 290.
Tatsache ist: Wir setzen bereits in der Grundschule auf Prävention und können dadurch Förderbedarf in den weiteren Schulformen vermeiden. In unserem Land erreichen wir es, dass 96 % die allgemeinen Schulen besuchen. Das ist der zweitbeste Wert bundesweit.
Deswegen lehnen wir verkürzt präsentierte Patentrezepte nach Abschaffung der Förderschulen ab, weil sie der differenzierten Problematik nicht gerecht werden!
Unsere Förderschullehrkräfte und ihre Träger leisten ausgezeichnete Arbeit. Dies zeigt uns das Beispiel der Schule am Voßbarg in Rastede. Sie wurde erst vor wenigen Wochen als Preisträger beim deutschen Schulpreis ausgezeichnet!
Ich bin aber der Auffassung, dass in den Begründungen für den Gesetzentwurf und für den Entschließungsantrag manches enthalten ist, um in eine weiterführende Diskussion über die Perspektiven sonderpädagogischer Förderung einzutreten.
Möglichkeiten oder sogar Notwendigkeiten des Handelns sollten und werden wir uns stellen – öffentlich und unter Beteiligung der relevanten Gruppen. Hier geht es um Kinder und Jugendliche mit ganz besonderen Ansprüchen, denen wir gemeinsam gerecht werden müssen. Das Ziel dieser Landesregierung ist klar: Keiner darf verloren gehen!
Ich bin sicher, dass eine vertiefte Diskussion im Kultusausschuss bei der Weiterentwicklung unseres niedersächsischen Weges hilfreich sein wird.
Ansprechpartner
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Sonderpädagogin und von Inkluion überzeugt. Hier im Land Brandenburg macht man sich auf den weg zur inklusiven Schule allerdings mit den bisherigen Ressourcen, die auch nicht erhöht werden. Wir sind auf der Suche nach einem Konzept, was Inklusion ermöglicht. Können Sie uns helfenbzw. könnten wir Einsicht in Ihr Konzept bzw. Arbeit nehmen. das wäre echt toll und wir könnten besser vorankommen. Herzlichen Dank und Grüße K. Brümmer
@Katrin Brümmer
Das ist doch nicht wirklich ihre eigene Meinung?!!! In Brandenburg gibt es schon lange keine pädagogische Freiheit mehr. Die Inklusion wurde bereits an vielen Schulen als Anordnung der Brandenburgischen Regierung verkündet. Ja, hier entscheiden nicht die Basisakteure mit Berufserfahrung- hier zwingt die Obrigkeit per Gesetz. Und hier geht es seit Jahren nicht mehr um das Wohl des Kindes, sondern um die Suche nach Sparkonzepten. Peinlich, Frau Brümmer, Sie suchen aus Angst vor der Pflicht- Inklusion händeringend Hilfe, anstatt dagegen anzukämpfen. Als Verfechterin der Inklusion sollten Sie dieses Wort auch richtig schreiben können.
Hochschule
Elixiere der Exzellenz
25.05.2012. (Deutsche Universitätszeitung) Sie sind die Zukunftshoffnung mancher Universitäten: die Institutes for Advanced Studies. Konzipiert als Kreativlabore der Spitzenforschung, leben einige von ihnen vom Geld der Exzellenzinitiative. Doch was wird, wenn diese Quelle im Jahr 2017 versiegt und der Bund ...Schule
Sitzen bleiben bringt nichts
25.05.2012. (red/ots) - In vielen Familien leuchtet in diesen Wochen die Alarmstufe Rot. Der Grund: Bald gibt es Zeugnisse - und bei manchen droht die "Ehrenrunde". Genau diese würde Klaus Wenzel gern abschaffen. Warum erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes im Interview mit ...Sonderthemen
Inklusionsfilm heute im Ersten
23.05.2012. (red/pm) Nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha wird der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nun auch im Ersten gezeigt, und zwar heute um 20:15 Uhr. Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula ...- „Von 1965 bis 1975 gab es den Deutschen Bildungsrat. Dieser wurde von den Politikern aufgelöst, als er zu fortschrittlich wurde ....“
- MRotermund zu Nationaler Bildungsrat gefordert
- „Sprachstandsfeststellung? Ok! Aber doch nicht so!“
- Philsmom zu Sprachtests in NRW: Es geht nicht um die Kinder
Aktuelle Lernhilfen
|
Aktuelle Lernhilfen finden
ein Service von lernklick.de
|







Interviews -



Newsletter
Feedback