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Pressemeldung von: Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)

Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt – weiterhin Einbrüche bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung

Fast ein Viertel weniger neue Maßnahmen

Berlin / Hamburg, 30.01.2009

Im Januar ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen deutlich gestiegen, um 387.000 auf 3,489 Millionen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 8,3 Prozent. Hinzu kommen rund 400.000 Kurzarbeiter: Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen.

Die Arbeitslosenquote ist im Osten mit 13,9 Prozent doppelt so hoch wie im Westen mit 6,9 Prozent. Im Hinblick auf die erfolgte Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte scheint die Arbeitsagentur bereits jetzt Mittel für die aktive Arbeitsförderung einzusparen. So beobachten wir seit vier Monaten einen deutlichen Rückgang der von der BA geförderten Qualifizierung. Notwendig wäre es stattdessen aus Sicht des Bildungsverbandes, in noch stärkerem Maße auf das Instrument der beruflichen Weiterbildung zu setzen, dessen Effizienz als Arbeitsmarktinstrument erwiesen ist.

Gegenüber Dezember 2008 sind im Januar 2009 die Neueintritte in geförderte Qualifizierungsmaßnahmen insgesamt um 9.105 zurückgegangen; das sind beinahe 25 %. Damit sank auch der Bestand der Personen, die sich in einer Qualifizierungsmaßnahme befinden, um 11.333 (entspricht 6,75 %).

Unterschieden nach den beiden Rechtskreisen ergeben sich für Januar folgende Zahlen: SGB II Zugänge: 8.809 Bestand: 74.397
SGB III Zugänge: 18.852 Bestand: 82.284
Wie die nebenstehende Grafik zeigt, setzt sich der Rückgang der Eintritte damit bereits im dritten Monat fort.


Zur Veröffentlichung freigegeben - Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB) / bildungsklick.de


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