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FLIMMO und Internet-ABC machen fit für Medienerziehung

Auch 2009 erfolgreiche Aktion von TLM und Kultusministerium - "Mama, warum darf ich das nicht gucken ...?"

Mehr zu: E-Learning, Jugendschutz, Kulturelle Bildung, Medienkompetenz, Stiftungen, Thüringen, Sonderthemen
Erfurt, 18.02.2009 -

Kompetente Hilfe bei der Auswahl der schier unüberblickbaren Medienangebote in Fernsehen oder Internet bieten FLIMMO und Internet-ABC. Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) weist auch in diesem Jahr zum Anfang des zweiten Schulhalbjahres zusammen mit dem Kultusministerium des Freistaats auf die wichtigen Hilfsangebote hin.

Gerade Kinder lieben Fernsehen. In der Altersgruppe der Drei- bis Zehnjährigen ist es mit Abstand das beliebteste Medium. Bereits in der Grundschule spielen auch interaktive Medien wie das Internet für Kinder eine bedeutende Rolle. Das ist eine große Herausforderung für die Medienerziehung im Elternhaus und in der Schule.

Um Eltern und Pädagogen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, setzen Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) und der Direktor der TLM, Jochen Fasco die in 2008 gestartete Initiative "Mit FLIMMO und Internet-ABC fit für die Medienerziehung" in diesem Jahr fort. Im Rahmen dieser Aktion erhalten in Thüringen alle Eltern von Erstklässlern die Broschüre "FLIMMO" und alle Eltern von Drittklässlern Informationen zum "Internet-ABC".

Kultusminister Müller wünscht den beiden Angeboten viel Erfolg: "Medien vermitteln Wissen und Kultur in einer global vernetzten Informationsgesellschaft und ermöglichen Teilhabe an der Wissensgemeinschaft. Der leichte Zugang zu Fernsehen, Internet und Videospielen birgt jedoch auch Gefahren. Der richtige Umgang mit Medien ist daher wichtiger denn je. Im Mittelpunkt steht dabei die Medienkompetenz der Eltern. Welche Sendungen und Internetangebote sind wirklich kind- und jugendgerecht? Mit diesen Fragen stehen sie nicht allein da, denn FLIMMO und Internet-ABC bieten einen guten Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten."

Der FLIMMO informiert schnell und aktuell darüber, was Kinder im Fernsehen mögen, was problematisch sein kann und was nichts für sie ist. Erklärungen, Tipps und Tricks rund um das Thema Internet finden Eltern und Kinder auf der werbefreien Plattform Internet-ABC.

TLM-Direktor Jochen Fasco dazu: "Das A und O der Medienerziehung findet im Elternhaus statt. Die Erziehungsverantwortlichen müssen auf die Kinder und ihren Wunsch, sich ausgiegig mit TV oder PC zu beschäftigen, kompetent eingehen. Die Landesmedienanstalten geben ihre jahrelangen Erfahrungen gerne weiter, FLIMMO und das Internet-ABC sind dabei ideale Hilfsmittel."

Hinweise:
Der Verein "Programmberatung für Eltern e. V.", der die FLIMMO-Hefte herausgibt, wurde 1996 von verschiedenen Landesmedienanstalten und der Karl Kübel Stiftung gegründet. In 2003 wurde auf Initiative verschiedener Landesmedienanstalten der Verein "Internet-ABC e. V." ins Leben gerufen, der unter Schirmherrschaft des Deutschen UNESCO-Kommission e. V. steht. Weitere Informationen zu den Angeboten sind im Internet unter www.flimmo.tv und www.internet-abc.de zu finden.

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