Der Senator für Bildung und Wissenschaft Bremen
Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper startet Internetplattform zum Thema "Wie viel Religion braucht die Schule?"
Mehr zu: Bremen, Geschichtsunterricht, Religion, Werteerziehung, SchuleBildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der aktuellen Diskussion zum Sachunterricht Religion an Bremer Schulen zu beteiligen. "Wie viel Religion braucht die Schule?" ist Thema einer eigens eingerichteten Internetplattform, welche die Senatorin heute freigeschaltet hat. Die Adresse lautet: www.forum.biba.uni-bremen.de
Die Internetplattform ist gemeinsam mit Informatikern des Bremer Instituts für Produktion und Logistik (BIBA) erstellt worden. Vertreterinnen und Vertreter der Bremer Religionsgemeinschaften und Politikerinnen und Politiker der Bürgerschaft haben bereits Beiträge geschrieben, die Besucherinnen und Besucher der Internetseite lesen und kommentieren können. Aber auch eigene Vorschläge der Benutzerinnen und Benutzer sind gefragt. Das Fach Biblischer Geschichtsunterricht (BGU) steht derzeit auf dem Prüfstand. Unter anderem wird diskutiert, ob neben Philosophie ein zweites Ersatzfach Islamkunde an den Schulen angeboten werden soll. Die Senatorin hat dafür eine Arbeitsgruppe einberufen, die Bürgerschaft hat sich bereits in einer Fragestunde mit dem Thema befasst. Nach dem Kirchentag soll der Deputation für Bildung ein Vorschlag unterbreitet werden.
Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper mit Pierre T. Kirisci und Prof. Klaus-Dieter Thoben schalten die Internetplattform zum Thema Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper mit Pierre T. Kirisci und Prof. Klaus-Dieter Thoben schalten die Internetplattform zum Thema "Wieviel Religion braucht die Schule" frei.
Die Internetplattform wird zeitlich begrenzt und überwacht. Moderatoren prüfen die Beiträge, bevor sie erscheinen. Die Diskussionsphase beginnt am heutigen Donnerstag und endet nach zwei Wochen am Donnerstag, 26. März. In einer zweiten Bewertungsphase, die bis zum Donnerstag, 2. April dauert, werden die am häufigsten genannten Vorschläge und Ideen von den Moderatoren vorgestellt. Besucherinnen und Besucher können sich virtuell für den einen oder anderen konkreten Vorschlag entscheiden. Die Ergebnisse werden dann den politischen- und Fachgremien zur Kenntnis gegeben.
Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper dankte den Mitarbeitern des BIBA-Instituts für Informations-und kommunikationstechnische Anwendungen in der Produktion (IKAP) für ihre technische Unterstützung. "Wir hoffen jetzt auf rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger", sagte sie. Die Internetplattform sei eine Möglichkeit, mehr Interessierte an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.
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