TV- und Onlinekampagne gegen Cyber-Mobbing
Europäische Kommission und "klicksafe" sorgen mit Spot "Stop Cyber-Mobbing!" für Aufmerksamkeit
Mehr zu: Außerschulische Lernorte, Cybermobbing, Deutschland, E-Learning, Europa, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Jugendschutz, Medienkompetenz, Mobbing, Safer Internet Day, SonderthemenMit einer europaweiten Kampagne ruft die Europäische Kommission zum Kampf gegen Mobbing im Internet auf. Der neue Spot "Stop Cyber-Mobbing!" ist in allen Partnerländern des Safer Internet Programme im Einsatz - im TV, im Kino und auf Webseiten. In Deutschland mobilisiert "klicksafe" derzeit Fernsehsender und Betreiber von Internetangeboten: Im April wird der Spot senderübergreifend im Werbefernsehen und auf Onlineportalen präsent sein.
Immer mehr Jugendliche sind im Alltag mit Mobbing-Attacken via Handy und Internet konfrontiert. Um auf dieses brisante Thema aufmerksam zu machen, hat die Europäische Union einen Spot produziert. Der von der belgischen Produktionsfirma LDV United in Szene gesetzte Spot mit dem Titel "Stop Cyber-Mobbing" bestärkt Internetnutzer, gegen Cyber-Mobbing vorzugehen. EU-Kommissarin Viviane Reding hat ihn am SAFER INTERNET DAY (10. Februar 2009) der Öffentlichkeit präsentiert. Derzeit sorgen die nationalen Projekte im Safer Internet Programm der EU für die europaweite Verbreitung über Fernsehsender, Kinoleinwände und Onlineseiten. Für die deutschlandweite Kampagne stellt "klicksafe" den Spot TV- Sendern und Onlineportalen kostenlos zur Verfügung. Ziel ist die möglichst breite Streuung im April. RTL, SUPER RTL, Pro Sieben, SAT. 1, Kabel 1, N24, MTV, Viva, Nick und MyVideo haben ihre Unterstützung zugesichert und werden den Spot in den nächsten Wochen verstärkt einsetzen.
"Stop Cyber-Mobbing!" bringt in 60 Sekunden zum Ausdruck, was beim Cyber-Mobbing passiert: Über das World Wide Web greifen die Täter in die geschützte Privatsphäre des Opfers ein, stellen eine Beleidigung nach der nächsten ins Netz. Das Gelächter ist groß, das Opfer den Beschimpfungen scheinbar hilflos ausgesetzt. Der Spot ermutigt, solche Fälle zu melden und sich gegen Cyber-Mobbing zu wehren.
Unterstützer gesucht: Internetportale können Spot kostenfrei übernehmen
Insbesondere Portale, die sich an junge Nutzer wenden, sind aufgefordert, den kurzen Film auf ihre Seite zu integrieren (oder auf ihn zu verlinken). Er steht zum Download auf www.klicksafe.de zur Verfügung, sowohl in einer webtauglichen als auch einer sendefähigen Fassung für die Fernsehausstrahlung. Der Download und die Verwendung sind kostenfrei. "klicksafe" sammelt im Auftrag der EU alle Angaben zur Verbreitung des Spots. Daher sind die Unterstützer der Kampagne gebeten, "klicksafe" zu informieren, wann und wo der Spot zum Einsatz kommt (presse@klicksafe.de).
"klicksafe" setzt im Kampf gegen Cyber-Mobbing auf mehreren Ebenen an: So haben im Umfeld des weltweiten Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet, dem SAFER INTERNET DAY, bundesweit mehrere hundert Schulen mit dem von "klicksafe" zur Verfügung gestellten Unterrichtsmodul gearbeitet.
klicksafe (www.klicksafe.de) ist ein Projekt im Safer Internet Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.
klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.
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