Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch will landesweites Programm zur Begabtenförderung ausbauen
Mehr zu: Bayern, Individuelle Förderung, Stipendien, HochschuleNachdem am Montag in den Verhandlungen der GWK (Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder) keine Einigung über ein bundesweites Stipendiensystem erzielt werden konnte, kündigte Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Dienstag in München den Ausbau der bayerischen Begabtenförderung an.
Mit dem Elitenetzwerk einschließlich des Max Weber-Programms habe Bayern bereits jetzt das einzige landesweite Fördersystem für begabte Studierende mit derzeit 2.150 Geförderten. "Eliteförderung hat in Bayern eine lange Tradition. Mit dem Ausbau des Elitenetzwerks wollen wir unsere Hochschulen noch attraktiver machen und die besten Studierenden für Bayern gewinnen." Zur Umsetzung der Koalitionsvereinbarung soll das Elitenetzwerk nach Heubischs Worten um einen Zuschuss zur Finanzierung des Lebensunterhalts erweitert werden. Außerdem sei eine Erhöhung des monatlichen Büchergelds (Bildungspauschale) angestrebt, so der Minister weiter.
Das Elitenetzwerk Bayern ist eine bundesweit einmalige Initiative für hoch begabte Studierende und herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Der Startschuss für das "Elitenetzwerk Bayern" fiel im Jahr 2004. 21 Elitestudiengänge und elf Doktorandenkollegs mit über 1.000 Studierenden und Doktoranden sind an insgesamt neun bayerischen Studienorten angesiedelt. Neben die Elitestudiengänge und Internationalen Doktorandenkollegs treten als weitere Säulen das Max Weber-Programm und die Forschungsstipendien für die individuelle Förderung von Studierenden (derzeit 1.150), Doktoranden und Postdoktoranden (derzeit 250) nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz.
Nähere Informationen sind unter www.elitenetzwerk.bayern.de abrufbar.
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