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Jugend forscht: Deutschlands Beste wollen es wissen!

44. Bundeswettbewerb vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück

Mehr zu: Auszeichnungen, Deutschland, Jugend forscht, Naturwissenschaften, Stiftungen, Wettbewerbe, Schule
Hamburg / Osnabrück, 31.03.2009 -

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 44. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück entgegen. Noch bis Anfang April werden die Teilnehmer der Endrunde auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto "Du willst es wissen!" hatten sich insgesamt über 10 000 Jugendliche an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. "Die Finalisten beweisen, dass wir in der Bundesrepublik über ein großes Potenzial an jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfügen. Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, durch eine nachhaltige Förderung begabter und leistungsstarker Nachwuchskräfte die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu stärken", sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine Reihe von Projekten konnte sich bereits für das Finale qualifizieren: So werden drei junge Tüftler beim Bundeswettbewerb ein selbst konstruiertes System präsentieren, das das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger erleichtert. Ein Sensor für den Lenkeinschlag, eine Kamera und ein Drehzahlmesser ermöglichen problemloses Rangieren ohne lästiges Nachsteuern. Die Akupunktur ist mittlerweile auch in Europa eine verbreitete Heilmethode. In Osnabrück zeigen zwei junge Biologinnen, dass die Behandlung auch bei Pflanzen eine positive Wirkung hat. Beim Bundesfinale wird auch ein Umwelttechnikprojekt vertreten sein, das sich mit der sogenannten Grätzelzelle befasst – einer Farbstoff-Solarzelle, die Licht in Strom umwandelt. Ziel war es, für die Grätzelzelle Wandfarbe zu nutzen, um so etwa aus Hauswänden Energie zu gewinnen. "Dieses und andere Beispiele zeigen, dass sich die Nachwuchswissenschaftler speziell auch für innovative Umwelttechnik interessieren, die die Schlüsseltechnologie der Zukunft darstellt", betont Franz-Georg Elpers, Pressesprecher der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die den Bundeswettbewerb gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e. V. ausrichtet.

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und anspruchsvolle Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (01.04.), Saarland (01.04.), Thüringen (01.04.), Bayern (02.04.), Brandenburg (02.04.), Sachsen-Anhalt (02.04.) und Sachsen (04.04.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfinale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Wettbewerbsrunde gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Das Jugend forscht Finale findet vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück statt. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, dem 24. Mai 2009, um 10.30 Uhr in einer Feierstunde geehrt.

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