Girls'Day 2009: Mädchen als zukünftige Auszubildende gefragt
Technikberufe entdecken - Girls'Day Videopodcasts und Blog porträtieren junge Frauen
Mehr zu: Deutschland, Europa, Girls' Day, SonderthemenFeuer und Flamme für ihren Beruf Glasapparatebauerin ist Lina. Sie hat am Girls'Day entdeckt, das es diesen Ausbildungsberuf gibt und er genau das Richtige für sie ist. Im neuen Girls'Day Videopodcast - zu sehen unter www.girls-day.de - stellt Lina nun ihre Arbeitswelt vor.
Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag, dem 23. April 2009, können Mädchen ihre Stärken in Technik, Naturwissenschaften, IT und Handwerk erproben. Immer mehr Unternehmen und Organisationen nutzen diese Chance, um weibliche Auszubildende für technische Berufe zu gewinnen.
Unterstützt durch ihre Erfahrungen am Girls'Day lassen sich viele junge Frauen durch herkömmliche Vorstellungen und Klischees von Frauen- oder Männerberufen nicht einschränken. Sie verbessern ihre Berufschancen, ziehen technische Bereiche für sich in Betracht und verfolgen engagiert ihr Ziel. Wie, das können ab jetzt alle Interessierten im Girls'Day-Blog mitverfolgen. Michaela - selbst ehemalige Girls'Day-Teilnehmerin - bloggt auf der Girls'Day-Website über ihren Einstieg ins Studium Maschinenbau und Design.
Nadine lernte an ihrem Girls'Day den Beruf der Elektronikerin für Geräte und Systeme kennen. Heute macht sie eine Ausbildung und arbeitet mit Sensoren, Platinen und Co: "Vor dem Girls'Day wäre ich nicht darauf gekommen, dass mir ein technischer Beruf gefallen könnte."
Bisher sind junge Frauen z.B. in Metall- und Elektroberufen sehr stark unterrepräsentiert, aber es gibt - auch dank Girls'Day - eine steigende Tendenz. 2007 begannen laut Statistischem Bundesamt 4,2 Prozent junge Frauen eine Berufsausbildung im Elektrikbereich, 2006 waren es noch 3,5 Prozent. In Metallberufen ist der Frauenanteil von 2,2 Prozent in 2006 auf 2,7 Prozent in 2007 gestiegen.
Der Girls'Day ist die weltweit größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen. Nachhaltig erzeugt und unterstützt er positive Trends, z.B. steigende Anteile weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Für die Unternehmen in Deutschland ist der Girls'Day ein wichtiges Instrument zur Umsetzung eines geschlechtersensiblen Personalmarketings. Bereits 10 Prozent der beteiligten Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein. Geheimnis des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen, die ihr technisches Talent praktisch erproben können. Mit dem Aktionstag haben bereits etwa 800.000 Mädchen Berufe entdeckt, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind.
Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
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