Stiftung Jugend forscht e.V.
Jugend forscht 2009 – Endspurt zum Finale
44. Bundeswettbewerb vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Mehr zu: Deutschland, Jugend forscht, Naturwissenschaften, Schavan, Stiftungen, Wettbewerbe, Sonderthemen, SchuleEndspurt bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb: Ende Mai treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher beim großen Finale in Osnabrück an. Unter dem Motto "Du willst es wissen!" waren Anfang des Jahres rund 10 000 Jugendliche in die 44. Runde von Jugend forscht gestartet. Von diesen konnten sich 200 vielversprechende Talente mit insgesamt 107 Projekten für den Bundeswettbewerb qualifizieren.
Die Stiftung Jugend forscht e. V. und der diesjährige Bundespate, die DBU, laden Sie als Vertreter der Presse herzlich zum viertägigen Jugend forscht Finale vom 21. bis 24. Mai 2009 nach Osnabrück ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich vor Ort persönlich ein Bild vom großen Potenzial des deutschen Forschungsnachwuchses machen.
Seien Sie unser Gast und informieren Sie sich über spannende Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Mathematik/Informatik sowie Technik. Drei Nachwuchswissenschaftlerinnen präsentieren zum Beispiel eine Untersuchung zur krebshemmenden Wirkung bestimmter Eiweißverbindungen im Gouda. Andere Jungforscher nutzten die fraktale Geometrie, um die mathematische Struktur von Bachs "Kunst der Fuge" zu analysieren. Zu bestaunen gibt es auch ein selbst konstruiertes Infrarotsystem, mit dem sich unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm visualisieren lassen. Themen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Diagnose von Krankheiten sind in diesem Jahr stark vertreten. Daneben erfreuen sich Projekte zum Naturschutz und zur Umwelttechnik großer Beliebtheit. So fragten sich Teilnehmer, ob sich ein selbst gebautes Notstromaggregat ressourcenschonend mit gebrauchtem Frittierfett antreiben lässt, welche Entwicklungschancen eine in die Ostsee eingeschleppte Quallenart hat, und ob man mithilfe eines neuartigen Systems schwimmfähiger Betonpontons den Menschen bei steigendem Meeresspiegel ein Leben auf dem Wasser ermöglichen kann.
Sieger und Platzierte des 44. Bundeswettbewerbs werden am Sonntag, den 24. Mai 2009, um 10.30 Uhr in Anwesenheit von Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Elisabeth Heister-Neumann, Kultusministerin des Landes Niedersachsen, sowie weiterer Ehrengäste in der OsnabrückHalle im Rahmen einer Feierstunde ausgezeichnet.
Bei der Sonderpreisverleihung am Vorabend, 23. Mai 2009, 18.30 Uhr, überreichen Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften im Alando Palais hochwertige Geldpreise und Forschungsreisen – darunter sind auch die beiden von der DBU gestifteten Sonderpreise für "Arbeiten aus dem Bereich der Umwelttechnik".
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