Das Kultusministerium weist die Kritik der Landtags-SPD an der Unterrichtsversorgung im Land als "völlig überzogen" zurück.
Der durchschnittliche Unterrichtsausfall habe sich in der Gesamtbilanz kaum verändert. Das leichte Minus von 0,2 Prozent in der jüngsten Stichprobe (November 2008) im Vergleich zum Vorjahr (November 2007) sei vor allem durch die Situation an den beruflichen Schulen bedingt. Dort wirke sich trotz ausreichender Mittel der Bewerbermangel aus. Bei den Realschulen hätten sich die Zahlen sogar deutlich verbessert. Die Unterrichtsversorgung liege weiterhin auf einem "zufriedenstellenden Niveau".