Jugend forscht – Auftakt zum 44. Bundeswettbewerb
Vom 21. bis 24. Mai präsentieren Deutschlands beste Nachwuchsforscher ihre herausragenden Projekte in der Osnabrück-Halle
Mehr zu: Deutschland, Jugend forscht, MINT-Fächer, Naturwissenschaften, Schavan, Stiftungen, Wettbewerbe, Sonderthemen, SchuleStart frei für den 44. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Osnabrück: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, 24. Mai, treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher in den wissenschaftlichen Wettstreit. 200 Jugendliche haben sich mit 107 Projekten für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert.
Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten heute Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V., und Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Auftakt des Finales in der Osnabrück-Halle. "Wir wollen Jugendliche für das Experimentieren begeistern und sie speziell auch für innovative Umwelttechnik interessieren. Der Wettbewerb kann der Einstieg in eine spätere berufliche Zukunft in dieser Schlüsseltechnologie der Zukunft sein. Und das ist wichtig, weil wir Fachkräfte aus Naturwissenschaft und Technik dringend brauchen", sagte Brickwedde.
Die jungen Forscher und Erfinder präsentieren ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalisten gehört Steffen Strobel aus dem bayerischen Seeshaupt. Im Fach Mathematik/Informatik präsentiert der 20-Jährige ein spezielles Infrarotsystem für den Einsatz in der Medizin. Mithilfe einer selbst programmierten Software lassen sich damit unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm sichtbar machen. Auf diese Weise können Ärzte gezielter Spritzen setzen. Für den Bundeswettbewerb hat sich auch Jessica Oberheim (19) aus Bensheim in Hessen qualifiziert. In ihrer Biologie-Arbeit befasste sie sich mit der organischen Entwicklung der "Hydra". Anhand ihrer Untersuchungen dieses Süßwasserpolypen entwickelte die Schülerin eine schlüssige Theorie, die zum besseren Verständnis der Funktion von Stammzellen beitragen könnte.
Am Samstag, 23. Mai, findet um 18.30 Uhr die Sonderpreisverleihung im Alando Palais in Osnabrück statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise – darunter attraktive Forschungsreisen in die USA, England und Österreich sowie zur Nobelpreisverleihung in Stockholm.
Höhepunkt des 44. Bundeswettbewerbs ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 24. Mai, um 10.30 Uhr vor 1200 geladenen Gästen. In Anwesenheit von Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Elisabeth Heister-Neumann, Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Hubert Weinzierl, Kuratoriumsvorsitzender der DBU, sowie weiteren Ehrengästen werden Sieger und Platzierte im Rahmen einer Feierstunde in der Osnabrück-Halle ausgezeichnet.
Pressevertreter können sich an allen vier Finaltagen über die Leistungen des talentierten Forschernachwuchses informieren. Kurzfassungen der Projekte wie auch weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.
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