Zahl der Studienabschlüsse in Baden-Württemberg erreicht mit mehr als 40 000 neuen Rekord
Der Anteil der Absolventinnen weiter bei knapp unter 50 Prozent
Mehr zu: Baden-Württemberg, Habilitation, Statistik, Studienwahl, HochschuleNach Angaben des Statistischen Landesamtes haben im Prüfungsjahr 2008 an Hochschulen in Baden-Württemberg 46 074 Absoventinnen und Absolventen erfolgreiche eine Abschlussprüfung abgelegt. Damit wurde die Anzahl der Studienabschlüsse des Vorjahres (40 768) um 13 Prozent oder 5 306 übertroffen. Bezogen auf den Wert von vor 10 Jahren (32 979) ist die Zahl der Studienabschlüsse um fast 40 Prozent oder 13 095 gestiegen. Seit dem Jahr 2002, in dem es mit 29 089 die geringste Anzahl von erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen gab, fand somit ein kontinuierlicher Anstieg statt.
Inzwischen werden zunehmend mehr Bachelor- (5 334) und Masterabschlüsse (2 880) abgelegt. Im Jahre 2008 betrug ihr Anteil zusammen knapp 18 Prozent (knapp 12 Prozent Bachelor /gut 6 Prozent Master). Damit hat sich die Anzahl der Bachelor-Abschlüsse seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt und bei den Master-Abschlüssen kam es zu einer Steigerung um fast ein Viertel. Da immer mehr Studiengänge auf diese Abschlüsse hin ausgerichtet sind, ist in den kommenden Jahren mit einem noch stärkeren Anstieg zu rechnen. Weniger als 1 Prozent der im vergangenen Jahr an Hochschulen abgelegten Prüfungen waren Promotionen.
In der Fächergruppe der Ingenieurwissenschaften haben fast 15 Prozent (+1 112) mehr Studierende ihre Prüfung abgelegt als im letzten Jahr. Ihr Anteil an der Gesamtheit aller Prüfungen beträgt inzwischen fast 19 Prozent. Anders als im Vorjahr nimmt der Anteil der Abschlüsse in Mathematik/Naturwissenschaften (8 702) von fast 20 Prozent auf etwas weniger als 19 Prozent in diesem Jahr ab. Mit 20 546 bestandenen Prüfungen (ohne Promotionen) von Studentinnen beträgt der Frauenanteil knapp 49 Prozent aller Absolvierenden. Bei den Promotionen betrug der Frauenanteil gut 41 Prozent. Bei den Habilitationen war im Jahr 2008 ein Frauenanteil von weniger als 25 Prozent zu verzeichnen.
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