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Fachkongress "Jugendbegleiter - Schule – Wirtschaft" in Heilbronn

Staatssekretär Georg Wacker: "Im Jugendbegleiter-Programm steckt noch viel Potential"

Mehr zu: Baden-Württemberg, Berufsorientierung, Jugendbegleiter, Jugendhilfe und Sozialarbeit, Public Private Partnership, Schule
Heilbronn, 29.06.2009 -

"Das Jugendbegleiter-Programm hat enormes Potential", sagte Staatssekretär Georg Wacker MdL bei der Eröffnung des Kongresses "Jugendbegleiter - Schule - Wirtschaft" am Montag in Heilbronn, den das Kultusministerium gemeinsam mit der Jugendstiftung Baden-Württemberg veranstaltet hat. "Im dritten Modelljahr zählen wir bereits 840 Schulen, die sich am Jugendbegleiterprogramm beteiligen. Die Jugendbegleiter sind eine wertvolle Bereicherung für die Schulen und ein Beweis für das hohe ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger", betonte Wacker weiter, der zugleich Ehrenamtsbeauftragter der Landesregierung ist. An dem Fachkongress nahmen rund 200 Besucher aus Schulen, Unternehmen, Verbänden und Organisationen teil und tauschten sich über Möglichkeiten der Kooperation innerhalb des Jugendbegleiter-Programms aus. Gastgeber war die IHK Heilbronn.

Der Bereich "Arbeitswelt, Wirtschaft, Finanzen" nahm im Spektrum der Jugendbegleiter-Angebote mit 501 Stunden rund 3 Prozent aller wöchentlichen Jugendbegleiter-Stunden ein. Die Aktivitäten im Jugendbegleiterprogramm im Bereich Wirtschaft weisen eine große Vielfalt auf und reichen von Bewerbungstrainings oder allgemeinen Berufsinformationen über konkrete berufsfeldbezogene Angebote bis hin zu PC-Kursen oder dem Erstellen von Übungsfirmen. Die Evaluation hat auch gezeigt, dass noch andere Formen der Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft bestehen.

Das Jugendbegleiter-Programm schafft dank seiner Flexibilität die Möglichkeit, Schule und Arbeitswelt auf vielfache Weise zu verbinden, sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren und sich gut in die Stundenpläne der Schulen einzupassen. Auch den beteiligten Unternehmen kommt diese Flexibilität entgegen, das sich beispielsweise über mehrere Unternehmen hinweg Jugendbegleiter-Teams bilden lassen, die den Jugendlichen eine große thematische Vielfalt bieten können.

Im ersten Modelljahr gingen 250 Schulen an den Start. Bereits im Folgejahr nahmen 515 Schulen daran teil. Im vergangenen Herbst waren an 766 Schulen rund 12 000 Jugendbegleiter aktiv, die wöchentlich 17 856 Stunden angeboten und dabei ein großes Themenspektrum abgedeckt haben. Gegenwärtig beteiligen sind 840 Schulen am Programm. Laut einer Umfrage, die im Jahr 2008 bei den Jugendbegleiterschulen durchgeführt wurde, sagten 76 Prozent der befragten Schulen aus, dass sie die Grundidee des Programms als positiv bis sehr positiv betrachteten. Lediglich 2 Prozent bewerteten das Programm negativ.

Weitere Informationen zum Kongress sowie zum Jugendbegleiter-Programm unter www.jugendbegleiter.de.

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