Ministerium für Bildung des Saarlandes
Abi-Notendurchschnitt: Doppeljahrgang G8/G9 liegt gleichauf
Mehr zu: Abschlussprüfungen, G8, Gymnasium, Saarland, SchuleFür rund 6.000 Gymnasiasten und Gesamtschüler des doppelten Abiturjahrgangs G8/G9 im Saarland endeten vergangene Woche die Abiturprüfungen. Alle Prüflinge nahmen zunächst an drei schriftlichen Prüfungen teil. Den Abschluss bildeten dann die mündlichen Prüfungen.
Auf der Landespressekonferenz am heutigen Dienstag (30.06.2009) hat Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den gesamten Landesdurchschnitt aller Abiturientinnen und Abiturienten vor den mündlichen Nachprüfungen sowie den Landesdurchschnitt getrennt nach Schülerinnen und Schülern, die das Abitur in acht Jahren (G8), und denen, die das Abitur nach neun Jahren (G9) gemacht haben, bekannt gegeben.
Der Abiturschnitt des Gesamtjahrgangs lautet 2,48 (exakter Wert auf drei Nachkommastellen: 2,476) und ist damit etwas besser als in den Vorjahren (2,49 in 2008, 2,51 in 2007).
Die G8-Schülerinnen und -Schüler lagen mit einem Schnitt von 2,48 (exakter Wert: 2,480) in der Einzelbetrachtung nahezu identisch gleichauf mit den Schülerinnen und Schülern des G9, die einen Schnitt von 2,47 (exakter Wert: 2,473) erreichten. Somit liegt die Differenz im Tausendstelbereich, lautet exakt 0,007 auf der Notenskala von 1 bis 6.
133 Schülerinnen und Schüler (48 G8er und 85 G9er) haben das Abitur derzeit nicht bestanden. Das entspricht einer Quote von 2,2 Prozent (Vorjahr: 2,8 Prozent). Diese Schülerinnen und Schüler haben in dieser Woche noch die Möglichkeit, in die Nachprüfungen zu gehen. Nachprüfungen werden in diesem Jahr aufgrund der Umstellung im kommenden Jahr auf die neue gymnasiale Oberstufe einmalig angeboten.
82 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. Von ihnen kommen 32 aus dem G8-, 50 aus dem G9-Bildungsgang. Ein Schüler des achtjährigen Bildungsgangs legte das Abitur am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis mit der maximalen Punktzahl von 840 Punkten ab. Das schafften vor ihm in den vergangenen zehn Jahren nur zwei weitere Prüflinge.
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